Der dritte Versuch
Geplantes Studentenwohnheim am Bahnhof so hoch wie der Dom

Münster -

Fast könnte man meinen, die neuerliche Warteschleife bei dem geplanten Studentenwohnheim am Hauptbahnhof käme den beiden Investoren Andreas Deilmann und Rainer Kresing sehr entgegen.

Samstag, 05.11.2011, 06:11 Uhr

Denn als sie gestern der Presse die dritte Überarbeitung ihres Entwurfes vorstellten, taten sie es in dem Bewusstsein, dass Studentenwohnungen in Münster inzwischen Mangelware sind.
Der erste Plan, die „Uni-Türme“, erregten den Widerstand der Uni-Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles und riefen bei Kritikern die Sorge hervor, hier könne ein sozialer Brennpunkt oder gar ein Rotlichtmilieu entstehen. Der zweite Vorstoß scheiterte, weil den Kommunalpolitikern das Gebäude als zu hoch erschien.
Der jetzige Entwurf ist bei 55 Meter gelandet, exakt der Höhe der Domtürme. Das Nutzungskonzept sieht vor, dass das Studentenwerk den Neubau für zunächst zehn Jahre anmietet und eigenständig bewirtschaftet.
Um die Befürchtungen einer Verwahrlosung des Gebäudes zu entkräften, erklärten Deilmann / Kresing gestern, dass sie das Hochhaus nach der Fertigstellung im Bestand halten möchten. Da sie sogenannte KfW-Mittel für eine besonders energiesparende Bauweise in Anspruch nehmen wollen, dürfen sie es ohnehin in den ersten zehn Jahren nicht verkaufen.
Wie die Ratsparteien auf die neuen Pläne reagieren, ist noch offen. Die CDU betitelte ihre Stellungnahme gestern mit den Worten: „Wohnungsnot in der Innenstadt bekämpfen!“

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