Fracking
Exxon stellt sich Diskussion

Münster -

Fracking-Gegner und -Befürworter saßen gestern in Münster an einem Tisch. Auf Einladung des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum diskutierten Vertreter von Unternehmen, Bürgerinitiativen und Parteien über die umstrittene Form der Erdgasgewinnung. Das Komitee selbst, sagte Vorstandsmitglied Hugo Übbing, habe zwar noch keine endgültige Stellung bezogen. „Das könnte aber in diesem Jahr erfolgen.“

Samstag, 28.01.2012, 15:01 Uhr

Fracking : Exxon stellt sich Diskussion
Foto: dap

Unabhängig von Pro und Contra gab es Lob für den Exxon-Konzern. Dem Unternehmen wurde vom Diözesankomitee bescheinigt, an einem ehrlichen Dialog interessiert zu sein und „keine bestellten Gutachten“ in Auftrag gegeben zu haben. „Sie lassen den Wissenschaftlern wirklich freie Hand“, so Thomas Kamp- Deister vom Diözesankomitee. Exxon-Sprecher Norbert Stahlhut warb angesichts eines in der Zukunft „deutlich wachsenden Energiebedarfs“ grundsätzlich dafür, im Land vorhandene Energieressourcen zu nutzen. Ein hoch industrialisierter Staat wie Deutschland brauche Energiesicherheit. Geben werde es die aber nie ohne „Restrisiko“. Es gelte vielmehr, die Risiken zu minimieren.

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