Gegenstand trifft Geometrie
Hitze-Haus zeigt Kunst des langjährigen Design-Professors Bernd Damke

Münster -

Präzise Geometrie ist seit mehr als einem halben Leben sein Metier. Dafür geht es in der neusten Ausstellung von Bernd Damke organisch zu. „Formenspeicher“ heißt die „Werkschau aus dem Atelier in Münster“ mit aktuellen Arbeiten seit 2004. Bei einer Reihe von Arbeiten fragt sich: Wer speichert die Formen, die Wirklichkeit oder die Geometrie?

Freitag, 20.01.2012, 13:01 Uhr

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  • Der im Kreis Targau geborene und heute in Berlin lebende Künstler Bernd Damke wirkte von 1972 bis 2004 als Professor am Fachbereich Design der Fachhochschule in Münster. Die Akademie Franz-Hitze-Haus zeigt unter dem Titel „Formenspeicher“ Werke „aus dem Atelier in Münster“ der Jahre 2004 bis 2011.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Der im Kreis Targau geborene und heute in Berlin lebende Künstler Bernd Damke wirkte von 1972 bis 2004 als Professor am Fachbereich Design der Fachhochschule in Münster. Die Akademie Franz-Hitze-Haus zeigt unter dem Titel „Formenspeicher“ Werke „aus dem Atelier in Münster“ der Jahre 2004 bis 2011.

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  • Der im Kreis Targau geborene und heute in Berlin lebende Künstler Bernd Damke wirkte von 1972 bis 2004 als Professor am Fachbereich Design der Fachhochschule in Münster. Die Akademie Franz-Hitze-Haus zeigt unter dem Titel „Formenspeicher“ Werke „aus dem Atelier in Münster“ der Jahre 2004 bis 2011.

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  • Der im Kreis Targau geborene und heute in Berlin lebende Künstler Bernd Damke wirkte von 1972 bis 2004 als Professor am Fachbereich Design der Fachhochschule in Münster. Die Akademie Franz-Hitze-Haus zeigt unter dem Titel „Formenspeicher“ Werke „aus dem Atelier in Münster“ der Jahre 2004 bis 2011.

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  • Der im Kreis Targau geborene und heute in Berlin lebende Künstler Bernd Damke wirkte von 1972 bis 2004 als Professor am Fachbereich Design der Fachhochschule in Münster. Die Akademie Franz-Hitze-Haus zeigt unter dem Titel „Formenspeicher“ Werke „aus dem Atelier in Münster“ der Jahre 2004 bis 2011.

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    Foto: Gerhard H. Kock

Die rätselhaften Titel helfen in der Regel dem unbefangenen Betrachter nicht weiter – bei „ Pow .Wow (Blinder Fleck)“ zum Beispiel. Weder der Name der Untergrund-Zeitung englischer Kriegsgefangener in Deutschland („Prisoners Of War – Waiting On Winning“) noch das „Pow Wow“-Treffen nordamerikanischer Indianer führen unmittelbar weiter. Dafür aber sprechen die von Damke im Bild gespeicherten Formen selbst.

Dabei erscheint der scheinbar dominante schwarze Punkt wie eine Referenz-Form, so als erschließe sich von hier eine Deutung. Die beiden gleich großen Bildhälften sind flächig durchmustert. Rechts ist eine Art Holzmaserung, links eine Weißstickerei zu sehen – wie Tisch und Decke quasi. Der Kreis wird vielleicht vorschnell als blinder Fleck identifiziert, und doch verweist er durch seine „Farbe“ auf die blinden Flecken, die der Betrachter selbst hat. Denn der sieht vermutlich nur die weißen Fäden und nicht den ebenso notwendigen schwarzen Raum, der ebenfalls Formen bildet.

Als Vorlage der Wirklichkeit nimmt Damke in seiner jüngsten Serie Muster einer aufgebrochenen Eisfläche eines Hafens, deren Struktur er mit mal schroffen, mal weichen geometrischen Formen mal akzentuiert, mal dominiert und so Formen der Wirklichkeit in einen Dialog setzt zu Formen des Geistes. Titel wie „Hafen“ oder „Über dünnem Eis“ sind hier fast schon zu illustrativ. Jene scharf abgegrenzten weißen Rundformen auf tiefschwarzem Grund zeigen, dass Damkes Titelei anscheinend auch humoristische Anteile hat, wie „Zack-hitti-zopp“ oder „Himmelfahrt“ nahelegt.

Bernd Damke hat von 1972 bis 2004 als Professor am Fachbereich Design der Fachhochschule in Münster gearbeitet. Der im Kreis Targau geborene Künstler lebt heute in Berlin. 

Die Ausstellung ist bis zum 4. März im Hitze-Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, zu sehen.

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