Leonard Lansink ist noch lange nicht „Wilsberg“-müde
2012 werden gleich vier Folgen gedreht / Premiere im Cineplex

Münster -

2012 wird ein „Wilsberg“-Jahr. Die 34. Folge – „Aus Mangel an Beweisen“ – hatte am Freitagabend im Cineplex Premiere, Nummer 35 ist bereits im Kasten und wird im April im Fernsehen ausgestrahlt. Im gleichen Monat beginnen die Dreharbeiten für gleich vier weitere Folgen, die 2013 ins TV kommen. Ist das nicht ein bisschen viel „Wilsberg“ auf einmal? „Nein“, stellt Hauptdarsteller Leonard Lansink vor der Premiere klar, „Wilsberg macht mir nach wie vor viel Spaß.“

Freitag, 20.01.2012, 18:01 Uhr

Leonard Lansink ist noch lange nicht „Wilsberg“-müde : 2012 werden gleich vier Folgen gedreht / Premiere im Cineplex
Leonard Lansink, „Wilsberg“-Erfinder Jürgen Kehrer und Stephan Kampwirth (v.l.) kamen gestern zur Premiere von Fall Nr. 34 ins Cineplex. Foto: Matthias Ahlke

Münster auch – dennoch ist er in letzter Zeit seltener in der Stadt. Seine Frau, eine Münsteranerin, ist nach der Hochzeit im vergangenen Jahr zu ihm gezogen – und nicht er zu ihr. Die beiden wohnen in Berlin-Schöneberg , in Kürze ziehen sie nach Friedrichshain um, erzählt Lansink . Auf Stippvisiten nach Münster wollen sie allerdings nicht verzichten. Standardprogramm: „Ein Bier bei Stuhlmacher.“

Eine Entführung steht im Mittelpunkt von „Wilsberg“ Nummer 34, der am 28. Januar im ZDF ausgestrahlt wird. Das Drehbuch stammt aus der Feder von „Wilsberg“-Erfinder Jürgen Kehrer , was keine Selbstverständlichkeit ist: Gerade mal sieben Krimis hat er selbst geschrieben. „Dieser Film ist ernster als sonst“, sagt der Autor, der es einfach lieber mag, wenn Krimis nicht zu klamaukig daherkommen. Mit der Verfilmung seines Buches ist er übrigens „sehr zufrieden“.

Neben Lansink und Kehrer ist auch Schauspieler Stephan Kampwirth („Kap der Angst“) zur Premiere erschienen. „Aus Mangel an Beweisen“ ist sein zweiter „Wilsberg“. An den ersten erinnert sich Kampwirth, der mal eine Freundin in Münster hatte, noch allzu gut: „Da habe ich mich am Ende erhängt.“ Der aktuelle Streifen geht, zumindest für ihn, glücklicher aus: „Diesmal überlebe ich.“

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