Risse im Beton am Bahnhof: Sanierung doch aufwendiger?
Gutachten verzögert sich / Bahn: Statik nicht gefährdet

Münster -

Seit nunmehr zwei Monaten ist einer der beiden erst kürzlich sanierten Aufgänge zu den Gleisen 14 und 17 im Hauptbahnhof für Reisende gesperrt. Wann sich daran etwas ändern wird, ist derzeit nicht absehbar.

Sonntag, 22.04.2012, 14:04 Uhr

Risse im Beton am Bahnhof: Sanierung doch aufwendiger? : Gutachten verzögert sich / Bahn: Statik nicht gefährdet
Einer der kürzlich sanierten Aufgänge zu den Bahnsteigen ist wegen der Risse im Beton vor einigen Wochen gesperrt worden. Foto: kal

Die Bahn hatte den Treppenaufgang dichtgemacht, nachdem an einer der Stützen, die in diesem Bereich das Gleis-Dach tragen, mehrere Risse festgestellt worden waren. Schäden sind zudem an weiteren Stellen rund um den Aufgang zu erkennen. Anfang Februar hatte die Bahn gehofft, kurzfristig mehr über die Ursache zu erfahren. Doch ein entsprechendes Gutachten werde erst Ende April oder Anfang Mai vorliegen, so ein Sprecher des Unternehmens. Möglicherweise reicht es nicht aus, die Risse nur kosmetisch zu überarbeiten. Wie man hört, ist eine umfangreiche Revision der erst kürzlich in diesem Bereich beendeten Betonarbeiten nicht ausgeschlossen. Diese könnte, so heißt es bei der Bahn, „eine Menge Geld kosten“. Wer für die Mehrkosten aufkommt, sei noch nicht abschließend geklärt. So gut wie sicher sei allerdings, dass der Treppenaufgang noch längere Zeit für Reisende gesperrt bleiben wird. Die Bahn betont unterdessen, dass die Statik des Daches nicht gefährdet sei. Daher sei der Bahnsteig auch nicht für Reisende gesperrt worden.

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