Neubauten
Eigentumswohnungen statt Traditionskneipe - "Türmchen" aus Münsters Geistviertel verschwunden

Münster -

Die Traditionskneipe Türmchen an der Prinz-Eugen-Straße im Geistviertel ist verschwunden. Das alte Gebäude wurde im vergangenen Jahr versteigert und abgerissen. Den Zuschlag erhielt damals der Recker Bauunternehmer Manfred Lewe. Jetzt startet sein Unternehmen MR Wohnungsbau mit den Vorbereitungen für den Neubau.

Montag, 16.07.2012, 12:07 Uhr

Neubauten : Eigentumswohnungen statt Traditionskneipe - "Türmchen" aus Münsters Geistviertel verschwunden
Wo einst im „Türmchen“ Gäste bewirtet wurden, entstehen an der Prinz-Eugen-Straße im Geistviertel acht Eigentumswohnungen. Foto: Matthias Ahlke

Verantwortlich dafür ist die PPG - Planung und Projektentwicklungs-GmbH unter der Leitung von Architekt Bernd Eickhoff aus Münster. Acht Eigentumswohnungen werden an der Prinz-Eugen-Straße in einer Größe zwischen 93 und 105 Quadratmetern entstehen. Bis auf eine Wohnung, sagt Gerd Sasse von der Vermarktungsfirma „Grünewald &  Niesing“, seien bereits alle Wohnungen verkauft. 3850 Euro müssen die Käufer pro Quadratmeter in dieser Lage für ihr Eigentum bezahlen.

Die Nachfrage nach Eigentum in der Stadt sei dennoch groß, so Gerd Sasse, dessen Sohn für die Vermarktung des Objektes verantwortlich ist. Auch im Fall des Türmchen-Areals im Geistviertel seien mehr Nachfragen gewesen, als das Angebot hergegeben habe. Menschen aus dem Umfeld des Türmchens interessierten sich für das Objekt, aber auch Kapitalanleger.

Täglich, so der Immobilienfachmann, erreichten sie etwa 30 bis 35 Anfragen von Interessenten für Eigentum. Das Interesse reiche querbeet von Wohnungen bis hin zu Einfamilienhäusern. Die erneute Senkung der Zinsen, so Gerd Sasse, werde vermutlich die Nachfrage noch steigern. Den Run auf Wohnraum bekam Sasse auch beim Bau der neun Stadtvillen auf dem ehemaligen Feldschlösschen-Grundstück auf der „Sentruper Höhe“ zu spüren. Auch dort habe man sich die Käufer aussuchen können.

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