Fahrradfahrer vermissen Radweg
ADFC und Stadt steuern innerstädtische Knackpunkte auf dem Sattel an

Münster -

Vor Ort nahm die Verwaltung gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) einige Problembereiche in der Innenstadt im Fahrradsattel in Augenschein. Mit von der Partie waren Michel Milde, Stephan Böhme, Manfred Runge, Isabell Schultz (Verkehrsplanung) sowie Werner Schulik von der Straßenverkehrsbehörde. Peter Wolter, Florian Heskamp und Ernst Metzler vertraten den ADFC.

Donnerstag, 23.08.2012, 07:08 Uhr

Ziel war unter anderem der Bereich Spiegelturm/ Rosenstraße. Unmittelbar neben der Überwasserkirche fragen sich viele Radler, warum angesichts des breiten Fußweges kein Platz für einen Radweg sei. Die Verwaltung betonte, dass es sich um eine 30-km/h-Zone handeln würde, in der grundsätzlich keine Separierung für Radler vorgenommen werden.

Beim Ausbau der Rosenstraße will die Verwaltung den Einbau von geschnittenem Pflaster wie am Beispiel Asche prüfen. Die Vorfahrt von Pkw oder Fahrradfahrern beschäftigte die Gruppe auf der Verlängerung der Überwasserstraße zum Schlossplatz und insbesondere an der Querung der Promenade. Die Kreuzungssituation an der Gerichtsstraße/Promenade/Hüfferstraße spielte eine Rolle, ebenso die Gefahrensituation, die bei zwei Kfz-Abbiegespuren aus der Äegidii­straße Richtung Weseler Straße zwischen Radlern und Kfz entsteht, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Radwegebenutzungspflicht wurde im Bereich Hammer Straße diskutiert. Alle Beteiligten waren abschließend der Meinung, diesen Dialog mindestens zweimal im Jahr fortzuführen, um mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr zu erreichen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1094300?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F597155%2F1176782%2F
So viele Schulden wie nie zuvor
Der Rat der Stadt Münster bei der Haushaltsberatung für 2019  Haushaltsberatungen im Rat der Stadt Münster: Der 1,24 Milliarden schwere Etat 2019 stand zur Abstimmung.
Nachrichten-Ticker