Singen liegt im Trend
Rudelsingen steckt an

Münster -

Rudelsingen ist ansteckend. Oldies, Volkslieder, Shantys - 24 Lieder standen bei David Rauterberg auf der Liste. Der 45-Jährige freut sich, denn seine Idee findet immer mehr Fans, die einfach nur Singen möchten. Rauterberg bereitet sich jetzt auf den runden Geburtstag vor, bei dem es ein „Best of“ geben soll.

Mittwoch, 12.09.2012, 12:09 Uhr

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  • Immer mehr Menschen lassen sich vom Rudelsingen anstecken, das David Rauterberg ins Leben gerufen hat.

    Foto: gh
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Rudelsingen macht glücklich – und steckt an. So ein Theater! Katja Ebstein zum Aufwärmen reißt die Sänger von den Sitzen. David Rauterberg ist zufrieden. Evergreens, Hits, Schlager und Rock – der Veranstalter projiziert alle Texte mit dem Beamer an die Wand. Zwei Stunden bei Stimme zu sein, da bedarf es einiger Luftreserven. David Rauterberg ist der „Vorturner“. Der 45-Jährige steht auf seiner kleinen Bühne und dirigiert die Sänger, die quer Beet durch alle Generationen ihren Spaß haben wollen. Ob 20 oder 80 Jahre alt, der Rauterberg-Chor stimmt alle Höhen und Tiefen an. Zum neunten Mal startete David Rauterberg sein Rudelsingen im Schlossgartenrestaurant – und viele Wiederholungstäter sind gekommen.

Karaoke war gestern, heute ist Rudelsingen angesagt. Ob schief, schräg oder zu tief, musikalisch geht alles. „Es gibt keine Musik, die nicht funktioniert“, sagt Rauterberg.

Rudelsingen ist der Trend. Im Stehen wird gesungen. Ob Gitte, die Beatles , Bill Haleys „Rock around the clock“ oder von ACDC „Highway to Hell“, die Rudelsänger legen los. Rauterberg greift zur Klampfe, Philip Ritter begleitet am Piano.

Anders als bei Karaoke ist das Rudelsingen ein Gemeinschaftserlebnis. 24 Lieder in drei Blöcken hat David Rauterberg an diesem Abend vorgesehen. Der 45-jährige Familienvater, der Theologie studiert hat, Gesanglich ausgebildet wurde und heute eine Firma für Kommunikation betreibt, denkt sogar schon darüber nach, ob er das Rudelsingen demnächst hauptberuflich ausüben soll. In sieben Städten ist der Musiker unterwegs. In Oldenburg feiert er jetzt Premiere, heute tritt er das zweite Mal in dieser Woche in Münster auf.

Der gebürtige Niedersachse freut sich auf die zehnte Veranstaltung mit dem „Best of“ aller Ohrwürmer. „Der schönste Job, den man nur machen kann“, sagt David Rauterberg, der von Lied zu Lied führt, der seine Konzerte bei der Gema angemeldet hat und immer wieder Überraschungen für seine Gäste hat. Ein Paar zeichnet ein Lied für eine Hochzeit auf, ein Gast sich ein Happy Birthday für Karin.

Udo Jürgen fehlt nie an einem solchen Abend, sagt David Rauterberg. Er legt wie immer Wunschzettel aus, bittet, dass niemand „Über den Wolken“ von Reinhard Mey aufschreiben möge, „denn das kommt immer“.

Viele Oldies stehen noch in der Warteschleife, aber auch Volkslieder. Auch Judith und Hartmut Benz aus Hiltrup haben den Wunschzettel zugetextet. Das Ehepaar ist zum ersten Mal beim Rudelsingen. Die Hiltruper wurden kürzlich beim Kreuzviertelfest von Rauterbergs Rudelsingen mit 500 Teilnehmern infiziert. Die Hiltruper sind nicht zu bremsen, sie kommen wieder. Wie Franz-Joseph Witte. Er singt das sechste Mal mit und hofft, dass sein Wunsch bald erfüllt wird. Witte möchte so gerne von Paul Simon und Art Garfunkel „The Boxer“ singen. Das wäre für ihn das Größte, sagt der Münsteraner, der einmal im Jahr selbst eine Mucke startet. Immer dann, wenn er 20 Kilogramm Grünkohl für Freunde kocht und 18 Kilo Bratkartoffeln brät, dann ist Rudelsingen ganz privat angesagt.

Bis dahin holt er sich noch Tipps von David Rauterberg, der am 1. Oktober in Münster zur zehnten Veranstaltung einlädt.

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