Verein "Children for a better world" bekommt den Preis des Westfälischen Friedens
Florian Langenscheidt ist gerne in Münster

Münster - Bereits heute morgen sei er gegen fünf Uhr im Frühstücksfernsehen gewesen, „auf Sat 1“, so erzählt Dr. Florian Langenscheidt ganz entspannt bei einem Kaffee auf dem Schlossvorplatz. Es sei um sein neues Buch gegangen, das inzwischen in den Bestseller-Listen sei: „Langenscheidts Handbuch zum Glück“. Stolz sei er auch auf den von ihm gegründeten Verein „Children for a better world“: ein Projekt, für das er jetzt im Rahmen des Westfälischen Friedenspreises geehrt werde.

Freitag, 21.09.2012, 20:09 Uhr

Florian Langenscheidt Foto: Jürgen Peperhowe

„Kindern im eigenen Lande zu helfen, das öffnet die Herzen“, so Langenscheidt. Auch die Annäherung, Betroffene selbst zu Wort kommen zu lassen, sei ein guter Ansatz gewesen. 180 Kinder und Jugendliche habe er in den Beirat gebeten, die alles „extrem kritisch begleitet und hinterfragt“ hätten. „Statt einer Abordnung grauer Herren“, wie der Ururenkel des Verlagsgründers Gustav Langenscheidt schmunzelnd beschrieb.

„Kinder an die Macht“, Herbert Grönemeyers Lied sei für ihn stets ein Leitfaden gewesen. Gebe es doch gut Sinn und Motivation hinter seinem Engagement wieder. „Ich liebe dieses Lied sehr.“ Münster kenne er gut, so Langenscheidt, von diversen Besuchen. Habe er doch unter anderem den Wahlkampf des heutigen Gesundheitsministers Daniel Bahrs unterstützt. Außerdem habe er in der Domstadt einen Vortrag gehalten über „Stärken und Schwächen von Familienunternehmen“. In diesen Zusammenhang passt auch seine enge Freundschaft mit Wolfgang Hölker vom Coppenrath Verlag und seiner Frau Siggi Spiegelburg, „die fantastische Mode macht“.

Empfang auf Schloss Wilkinghege

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  • Helmut Schmidt beim Dinner, im Vordergrund Miriam Langenscheidt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Helmut Schmidt (Mitte) mit Steinmeier (links) und Dr. Reinhard Zinkann.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Florian Langenscheidt, dessen Verein „Children for a better world“ am Samstag geehrt wird.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Alle warten auf das Eintreffen von Helmut Schmidt.

    Foto: Uwe Renners
  • In diesem Raum fand das Dinner statt.

    Foto: Uwe Renners
  • Frank-Walter Steinmeier bei der Ankunft auf Schloss Wilkinghege.

    Foto: Uwe Renners
  • Foto: Jürgen Peperhowe
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  • Foto: Jürgen Peperhowe
  • Foto: Jürgen Peperhowe

Altkanzler Schmidt habe er jüngst während einer Privataudienz getroffen, die er geschenkt bekommen habe. „Zwei Stunden des intensiven Gesprächs, es gibt keinen weiseren, abgewogeneren und überzeugenderen Staatsmann als ihn“. Auf seine Flitterwochen angesprochen, musste Langenscheidt schmunzeln. „Meine Frau und ich haben in Potsdam geheiratet, es war eine wunderschöne Zeremonie, unser Honey-Moon währte allerdings nur 24 Stunden.“ Insofern wäre Schloss Wilkinghege eine würdige Kulisse, ihn zu verlängern, so Langenscheidt.

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