Macher im Hintergrund
Produzent Jan Löchel betreute Sänger bei "The Voice"

Münster -

Am Freitagabend endete die dritte Staffel der Castingshow „The Voice of Germany“. Gleich drei Münsteraner waren mit von der Partie: Giulia Wahn und Karo Fruhn standen als Sängerinnen auf der Bühne, Jan Löchel wirkte als Betreuer im Hintergrund.

Samstag, 15.12.2012, 12:12 Uhr

Macher im Hintergrund : Produzent Jan Löchel betreute Sänger bei "The Voice"
Der münsterische Produzent Jan Löchel war als Betreuer bei „The Voice“ dabei. Foto: Niels Löchel

Bei der gestern Abend zu Ende gegangenen zweiten Staffel der TV-Castingshow „ The Voice of Germany “ standen mit Giulia Wahn und Karo Fruhner nicht nur zwei Münsteranerinnen auf der Bühne. Der erfolgreiche Musikproduzent Jan Löchel , dessen Studio sich gegenüber vom Kreativkai im Stadthafen befindet, wirkte zudem hinter den Kulissen an der erfolgreichen Show mit – und das schon zum zweiten Mal. Als „Side Coach“, also Betreuer, unterstützte er die Schützlinge der Promijury-Mitglieder der Band „Boss Hoss“, stärkte ihnen den Rücken, übte mit ihnen. Zu diesen Schützlingen gehörte anfangs auch die münsterische Sängerin Giulia Wahn.

„Ein hoffnungsvolles Talent“, betont Löchel. „Sehr bühnenerfahren, eine tolle Stimme, wir werden noch viel von ihr hören.“ Bei The Voice musste Wahn allerdings vorzeitig die Segel streichen.

Auch die zweite Münsteranerin, Karo Fruhner, schaffte es nicht bis ins Finale – doch das lag kaum an ihr, meint der Musik-Experte. „Karo weiß, wie sie ihr Ding macht, ich freue mich darauf, mehr von ihr zu hören“, betont der Produzent , dem in den letzten Jahren immer wieder Top-Ten-Produktionen gelungen waren. Zudem schaffte er es in diesem Jahr, mit der Siegerin der zweiten The-Voice-Staffel eine Single und ein Album auf den Markt zu bringen, die beide den Gold-Status erreichten. „Ein schöner Erfolg“, sagt Löchel – und sein persönliches Highlight im zu Ende gehenden Jahr 2012.

Zwischenablage01

Karo Fruhner aus Münster scheiterte vorzeitig bei der Castingshow.

Löchel wie auch Fruhner betonen, dass The Voice nicht viel mit anderen Castingshows gemein habe, bei denen Reizfiguren wie Dieter Bohlen in den Jurys sitzen. Dennoch findet es Karo Fruhner im Rückblick „unfair“, dass sich ihre Duell-Gegnerin mit einer tollen Lichtshow samt Feuerwerk präsentieren durfte – sie selbst jedoch nicht.

„Das fühlte sich nicht gut an“, betont sie. Auf der anderen Seite sei sie wenig erstaunt, dass sich ihre Gegnerin mit der Hymne „Nothing else matters“ durchsetzte, während sie selbst mit einem Indie-Song – „The dog days are over“ von Florence and The Machine – das Nachsehen hatte. Irgendwie, so sagt sie, „war das klar“. Dass sie dennoch keinen eingängigeren Titel präsentierte, das hatte einen einfachen Grund: „Ich wollte ich selbst bleiben.“

Dieses Ziel hat sie sich auch für ihre Zukunft gesetzt: „Gute Musik zu machen, die mich widerspiegelt und zugleich Gehör findet.“

Ob ihr das gelingen wird, wird sich zeigen. Jan Löchel schafft dies bereits seit Jahren – und zwar mit großem Erfolg.

Und das soll auch 2013 so bleiben. Mehrere Projekte habe er bereits in der Pipeline, darunter eine Filmmusik. Außerdem habe er eine ganze Reihe neuer Songs geschrieben, von denen einige erscheinen sollen. Ob er auch bei der nächsten Staffel von The Voice dabei sein wird, stehe hingegen noch nicht fest, betont er.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1348010?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F597155%2F1753892%2F
Zechpreller beleidigen und schlagen Wirt
Gaststätte am Rosenplatz: Zechpreller beleidigen und schlagen Wirt
Nachrichten-Ticker