Verbandschef Fahrenschon sieht dennoch Optimierungspotenzial
Sparkassenpräsident lehnt Provinzial-Verkauf ab

Münster -

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, spricht sich gegen einen Verkauf der Provinzial Nordwest an private Dritte aus. Diese Möglichkeit gehöre nicht zu den geeigneten Optionen, heißt es in einem Antwortschreiben an Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. Dabei lehnt Fahrenschon wenige Tage vor der Verwaltungsratssitzung des westfälisch-lippischen Sparkassenverbandes einen milliardenschweren Deal mit dem Allianz-Konzern ab.

Montag, 17.12.2012, 19:12 Uhr

Verbandschef Fahrenschon sieht dennoch Optimierungspotenzial : Sparkassenpräsident lehnt Provinzial-Verkauf ab
Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, ist gegen den Verkauf der Provinzial Nordwest an Dritte. Foto: dpa

Fahrenschon wiederholt in seinem Brief aus Berlin die Erwartung der Sparkassen, dass es bei der Zusammenarbeit der öffentlichen Versicherer untereinander zu Veränderungen kommen müsse. „Dieses sollte innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe geschehen“, schreibt er an Lewe . Der Sparkassenverbandspräsident spricht von einem erheblichen Optimierungspotenzial . „Hierzu gibt es keine Alternative, damit die öffentlichen Versicherer in Konkurrenz zu privaten Versicherern auch weiterhin leistungsfähig und erfolgreich am Markt agieren können“, heißt es weiter.

Lewe zeigte sich in seinem Anschreiben an Fahrenschon davon überzeugt, dass erhebliche Synergien zu heben seien, ohne grundlegende Strukturen des öffentlichen Versicherungsbereich in der Sparkassen-Finanzgruppe aufzuheben.

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