Apple am Picassoplatz
Bense eröffnet Geschäft und Systemhaus an einer Adresse

Münster -

Der Entwurf von Apple aus Kalifornien für den münsterischen Bense-Standort ist bis auf den Zentimeter genau vorgegeben. Möbel, Bilder und ein Parkett aus Eiche – der Apple-Konzern hat vor den Kulissen des neuen Geschäftes von Bense in Münster das Sagen. Knapp vier Wochen Zeit blieben dem Unternehmen, um das Ladenlokal am Picassoplatz/Königsstraße umzubauen und neu zu stylen. Kilometerweise wurden Kabel verlegt.

Samstag, 02.02.2013, 11:02 Uhr

Vater und Sohn sind zufrieden mit den neuen Geschäftsräumen von Bense am Picassoplatz: Erhard (r.) und Alexander Luzar eröffneten gestern ihr Vorzeigegeschäft.
Vater und Sohn sind zufrieden mit den neuen Geschäftsräumen von Bense am Picassoplatz: Erhard (r.) und Alexander Luzar eröffneten gestern ihr Vorzeigegeschäft. Foto: gh

Nach zwei bis drei Korrekturläufen zwischen Münster und Kalifornien, sagt Alexander Luzar von der Geschäftsleitung, öffneten sich gestern erstmals die Türen. Bis zum frühen Morgen waren die Handwerker noch die besten „Kunden“ im Haus am Picassoplatz 3.

Weiß ist die Einrichtung, die an den riesigen Apple Store am Jungfernstieg in Hamburg erinnert. Auch das moderne Mobiliar ist identisch. Alexander Luzar, der die Unternehmensgruppe Luzar gemeinsam mit seinem Vater, Erhard Luzar , führt, weiß warum. Denn sämtliche Möbel für alle Apple-Geschäfte weltweit werden im Herzen des Münsterlandes gefertigt. „Made in Germany“ ist darum auch die Einrichtung an der Königsstraße. „Und wir haben jetzt etwas mehr als das Doppelte an Platz“, freut sich der 33-jährige Alexander Luzar.

Das Unternehmen Bense war bisher in Münster mit einem Systemhaus für Business-Kunden an der Weseler Straße und einem Geschäft für Endverbraucher an der Rothenburg vertreten. Das neue Geschäft bietet jetzt entsprechend viel Platz, um beide Häuser aufzunehmen. Vertrieb, Technik und Service sind nun in der Innenstadt. Alexander Luzar verspricht sich davon Synergieeffekte. Wenn dem Kunden im Geschäft nicht geholfen werden kann, so findet er im Systemhaus die passende Beratung oder den notwendigen Service. Luzar spricht von Workshops, um Kunden mit der Technik vertraut zu machen.

Der 33-jährige Geschäftsführer atmet auf, denn zwei Umzüge für ein Unternehmen innerhalb von einer Woche seien eine enorme Belastung für die zehn Mitarbeiter. Für Erhard Luzar ist die Entwicklung zum neuen Geschäft nur logisch. Der 64-Jährige blickt zurück: Der Kauf des Unternehmens Bense sei im Jahr 2003 für seine Unternehmensgruppe ein Risiko gewesen. Heute, sagt er, war es der richtige Schritt. Und von Münster als Einkaufsstadt ist der Düsseldorfer Erhard Luzar obendrein begeistert. „Die Stadt hat Flair und fällt aus dem üblichen Rahmen“, sagt der Geschäftsführer. Kennengelernt habe er Münster während des Studiums seines Sohnes.

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