Barrierefreier Zugang zum Friedenssaal
Münsters historisches Rathaus soll einen Aufzug bekommen

Münster -

Der historische Friedenssaal ist bisher nicht barrierefrei erreichbar. Deswegen plant die Stadt, am Rathaus einen Aufzug zu bauen, damit auch Menschen mit Rollstuhl den Friedenssaal erreichen können.

Donnerstag, 28.02.2013, 09:02 Uhr

Rathaus Münster
In dem Gang zwischen dem historischen Rathaus und der benachbarten Gaststätte „Pfefferkorn“ soll ein Aufzug errichtet werden. Foto: Oliver Werner

Von dieser Szene bekamen die meisten Zaungäste der Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an Altbundeskanzler Helmut Schmidt im vergangenen Herbst nichts mit: Weil der Friedenssaal nicht barrierefrei erreichbar ist, musste damals auf der Rückseite des historischen Rathauses eine Rampe errichtet werden, damit der gehbehinderte Politiker an die historische Stätte gelangen konnte.

Womöglich wird es schon bald für Menschen wie Helmut Schmidt deutlich einfacher sein, den Friedenssaal und weitere Teile des historischen Rathauses barrierefrei zu erreichen. Kämmerer Alfons Reinkemeier bestätigte gestern, dass im Gang zwischen dem historischen Gebäude und der benachbarten Gaststätte „Pfefferkorn“ ein Aufzug errichtet werden soll. Entsprechende Pläne lägen bereits vor. Wann sie realisiert werden und was die Stadt für das Projekt ausgeben will – dazu hielt sich Reinkemeier allerdings zunächst bedeckt.

Zugleich räumte der Kämmerer ein, dass es im Zusammenhang mit der Baumaßnahme noch „Klärungsbedarf“ gebe. Eigentlich sollte über den Aufzug, der an einem der bedeutendsten historischen Gebäude Münsters errichtet werden soll und somit peniblen Auflagen gerecht werden muss, in der jüngsten Sitzung des Beirates für Stadtgestaltung diskutiert werden. Dann allerdings wurde der Tagesordnungspunkt wieder kurzfristig gestrichen. Wie zu hören ist, soll über das sensible Bauvorhaben nun in der nächsten Sitzung gesprochen werden.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1537109?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F1753750%2F1753782%2F
Sie setzen alles auf Freundschaft
Am vergangenen Samstag standen Tim Vogt (2.v.l.) und Daniel Alfert (3.v.l.) bereits in Gronau vor den TV-Kameras. Gedreht wurde unter anderem in der Flipper-Lounge sowie in der Turbine (rundes Foto) im Untergeschoss des Rock’n’Popmuseums.
Nachrichten-Ticker