Lockende Versuchung in Münster
Im neuen „Wilsberg“-Krimi des ZDF treiben zwei Treuetesterinnen ein riskantes Spiel

Manchmal ist es gar nicht einfach, Versuchungen zu widerstehen. Ekki Talkötter, der Kompagnon von Fernsehdetektiv Georg Wilsberg, bildet da keine Ausnahme. Im neuen ZDF-Krimi „Wilsberg: Treuetest“ hat Ekki endlich eine ernsthafte Beziehung und ist kurz davor, mit seiner eifersüchtigen Freundin Silke zusammenzuziehen. Als er in einer Kneipe von der schönen Charlotte angeflirtet wird, ist er trotzdem bereit für einen Seitensprung. Doch dazu kommt es nicht mehr, denn Charlotte stirbt. „Treuetest“ hatte am Mittwoch bei ZDFneo eine starke Premiere (mit 1,57 Millionen Menschen Rekord für den Digitalkanal) und war am gestrigen Samstag um 20.15 Uhr im normalen ZDF-Programm zu sehen.

Samstag, 09.03.2013, 14:03 Uhr

Aufeinandertreffen in Münsters guter Stube: Alex (Ina Paule Klink) stellt ihrem neuen Freund Jan Faber (Roman Knizka, l.) ihren Patenonkel Georg Wilsberg (Leonard Lansink) vor.
Aufeinandertreffen in Münsters guter Stube: Alex (Ina Paule Klink) stellt ihrem neuen Freund Jan Faber (Roman Knizka, l.) ihren Patenonkel Georg Wilsberg (Leonard Lansink) vor. Foto: ZDF

Als Ekki ( Oliver Korittke ) von der Toilette zurückkommt, ist Charlotte (Nele Kiper) verschwunden. Am nächsten Tag sieht er in den Fernsehnachrichten, dass sie tot ist – angeblich war es Selbstmord. Wilsberg (Leonard Lansink) findet heraus, dass Charlotte eine Treuetesterin war. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Yasmin (Xenia Assenza) hat sie im Auftrag eifersüchtiger Frauen deren Partner verführt und fotografiert. Hatte Ekkis Freundin Silke (Nadja Becker) die Treuetesterin auf ihn angesetzt?

Für seine Recherchen begibt sich Wilsberg in eine Selbsthilfegruppe frustrierter Ex-Ehemänner, die nicht nur ihre Frauen, sondern nach der Scheidung auch ihr Vermögen verloren haben. Denn die Treuetesterinnen haben ein doppeltes Spiel gespielt: Sie haben die Prämie ihrer Auftraggeberinnen kassiert und zugleich die Männer mit den pikanten Fotos erpresst.

In einer Nebenhandlung versucht sich Overbeck (Roland Jankowsky), der Assistent von Kommissarin Springer, als verdeckter Ermittler: Um einem neuen Vorgesetzten zu imponieren, mimt er den harten Schutzgeld-Erpresser. Wie es der Zufall will, gerät er dabei nicht nur in den Umkreis von Wilsbergs Selbsthilfegruppe, sondern trägt letztlich dazu bei, einen fiesen Strippenzieher im Hintergrund zu entlarven. Und dass Anwältin Alex (Ina Paule Klink), ähnlich wie Ekki, mit ihrem neuen Partner ihre Probleme bekommt, ist am Ende für alle Beteiligten von Vorteil.

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