Jan Josef-Liefers freute sich über Erfolg vom Münster-Tatort
Mit Kaiser wieder Quoten-König

Münster -

Der Münster-Tatort hat den Quotenrekord zurückerobert. 12,81 Millionen Zuschauer sahen die Folge „Summ, summ, summ“ mit dem echten Schlagerstar Roland Kaiser als Sänger Roman König. Darüber freute sich auch Tatort-Star Jan Josef Liefers.

Montag, 25.03.2013, 19:03 Uhr

Jan Josef-Liefers freute sich über Erfolg vom Münster-Tatort : Mit Kaiser wieder Quoten-König
Auch Tatort-Star Jan Josef Liefers freute sich über den Quotenrekord. Foto: Facebook-Seite Jan Josef Liefers

Die Verhältnisse sind wieder geradegerückt zwischen Hamburg und Münster . Beim Tatort hat Münster den Zuschauerrekord zurückerobert, nachdem am Sonntagabend Axel Prahl und Jan Josef Liefers vom leibhaftigen Schlagerstar Roland Kaiser Unterstützung erhalten haben. 12,81 Millionen Zuschauer schalteten ein, Kommissar-Debütant Til Schweiger musste nach nur zwei Wochen wieder den Quotenthron räumen.

Da können ehrwürdige Krimirezensenten noch so über angeblich flache Witzchen und abgedroschenen Slapstick zetern und den Untergang des Fernsehkrimi-Abendlandes beklagen – die Leute schalten ein, wenn der Münster-Tatort im TV-Programm steht. Nicht unbedingt in Münster selbst, wo die WN-Redaktion gestern bei ihrer nicht ganz repräsentativem Straßenumfrage viele TV und speziell Tatort-Banausen traf, die am Abend zuvor gar nicht zugeguckt hatten.

 

Roland Kaiser alias Roman König, der außer dem Schlagerstar als Verdächtiger und Leiche zugleich eine denkwürdige Doppelrolle abgab, erklärte gestern am Telefon noch mal, dass ihm die Mitarbeit beim Tatort „viel Spaß gemacht hat. Das Fach will Roland Kaiser aber nicht wechseln, sondern die Schauspielerei den Profis überlassen.

Das Bild, das Roman König als Schlagerstar im Tatort abgibt, hat, wenn man dem echten Sänger Roland Kaiser Glauben schenkt, nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Der echte Roland Kaiser leidet nicht nur nicht an einer Bienengift-Allergie, seine wirkliche Agentin Dagmar Ambach hat bei Kaisers weiblichen Fans noch niemals blaue Tulpen als Tätowierung bemerkt. Und auch auf roten Teppichen bewege sich Roland Kaiser selten.

 

Dazu gehören auch die dickflorigen Bodenbeläge der Luxusherberge „Prinzipal Münster“ im Film, die im Wirklichkeit im Hotel Petersberg bei Bonn hoch über dem Rhein liegen. Dass das frühere hochherrschaftliche Gästehaus der Bundesregierung in die westfälische Provinz verlegt wurde, ist eine schmeichelhaftere Münster-Verfälschung als die triste Gegend, die Fernsehdeutschland bei der vorhergehenden Krimi-Folge im „Wunder von Wolbeck“ untergejubelt wurde. Immerhin eine Szene gab es diesmal auf dem echten Prinzipalmarkt. Da macht es nichts, wenn es am Stadthausturm keinen Konzertsaal gibt, in dem ein Roland Kaiser – pardon, Roman König – auftreten könnte . . .

WN-TV hat Münsteraner zum Tatort befragt

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