150. Saxonia-Stiftungsfest
Modernes Bündnis mit Tradition

Münster -

Die katholische Studentenverbindung Saxonia feiert Pfingsten ihr 150. Stiftungsfest. Mehrere Hundert Gäste, darunter zahlreiche „alte Herren“, Studierende sowie Freunde der Verbindung aus Gesellschaft und Politik nahmen an den Feierlichkeiten teil.

Dienstag, 21.05.2013, 14:05 Uhr

Tradition in der modernen Welt: Die katholische Studentenverbindung Saxonia feierte Pfingsten ihr 150. Stiftungsfest mit einem Umzug durch die Innenstadt und einem Kommers.
Tradition in der modernen Welt: Die katholische Studentenverbindung Saxonia feierte Pfingsten ihr 150. Stiftungsfest mit einem Umzug durch die Innenstadt und einem Kommers. Foto: ohw

Diese Verbindung hat auch noch in der modernen Welt einen festen Bestand. Die katholische Studentenverbindung Saxonia feiert Pfingsten ihr 150. Stiftungsfest mit einem Festakt in der Aula des Schlosses, einem traditionellen Festkommers in der Halle Münsterland , einem feierlichen Festgottesdienst in der St. Lamberti-Kirche mit anschließendem Festumzug über den Prinzipalmarkt sowie einem Festball und einem Familienfest im Garten des Verbindungshauses an der Von-Stauffenberg-Straße.

Mehrere Hundert Gäste, darunter zahlreiche „alte Herren“, Studierende sowie Freunde der Verbindung aus Gesellschaft und Politik nahmen an den Feierlichkeiten teil. Beim Festkommers in der Halle Münsterland gehörte DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, früherer Bundesinnenminister, zu den Festrednern, Chargierte aus vielen deutschen Städten und angrenzenden europäischen Ländern hatten sich zu den Feierlichkeiten angemeldet.

„Unser Fundament beruht auf Freundschaft und demokratischem Verständnis“, betonte Dr. Gerhard Huhn, Philistersenior der Studentenverbindung. Saxonia bekenne sich zu den traditionellen Prinzipien „Religio, Amicitia, Patria und Scientia“ (Religion, Freundschaft, Vaterland und Wissenschaft). Diese Prinzipien sei es vor allem, die Saxonia über 15 Jahrzehnte von der Vergangenheit bis hin in die Moderne getragen hätten. „Unsere Verbindung definiert sich in der modernen Welt über die traditionellen Prinzipien, die auch in die Gegenwart passen“, so Huhn.

Verbindung „Saxonia“ feierte 150. Stiftungsfest

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    Foto: Oliver Werner
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Vor allem sei die Verbindung nicht schlagend, dafür aber katholisch und Farben tragend, betonten die Mitglieder. Die Farben der Saxonia – Rot, Weiß, Grün – sind eine Vereinigung der Farben des westfälischen und des rheinischen Wappens und spiegeln die Herkunft der ersten Mitglieder aus dem Rheinland sowie aus Westfalen wider. Heute sind die alten Herren der Saxonia in allen Teilen Deutschlands und der Welt zu hause. Viele der Bundesbrüder engagierten sich in demokratischen Parteien und im gesellschaftlichen Leben. „Das Bekenntnis zum demokratischen Staat und zur Kirche gehört zu den Grundfesten, die die Saxonia 150 Jahre lang durch die Zeit getragen haben“, so Huhn.

Der Verbindung gehören heute rund 400 alte Herren sowie etwa 50 Studierende verschiedener Fachrichtungen von Theologie über Natur- und Geisteswissenschaften bis hin zu Jura, BWL und Wirtschaftswissenschaften an. Die Studierenden erleben ihre Studienzeit als Gemeinschaft mit Veranstaltungen von akademischen Vorträgen bis hin zum Besuch von traditionellen Studentenkneipen und zum Feiern von Festen. „Statt Säbelrasseln gibt es heute typische Studentenfeten“, schmunzelte Huhn. Der Zusammenschluss der Studierenden bestehe weit über die Studentenzeit hinaus.

Vor allem mit dem Festumzug über den Prinzipalmarkt wollten die Mitglieder der Saxonia ihre Verbindung zur Stadt Münster und der Universität betonen. Mit dem Festgottesdienst zeigte die Studentenverbindung ihre Verbundenheit mit den katholischen Prinzipien.

Auch nach 150 Jahren sei die Studentenverbindung immer noch stabil. „Wir blicken optimistisch in die Zukunft“, betonte Huhn.

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