3000 Kilometer in 11 Tagen
Nonstop mit dem Fahrrad bis Lublin

Münster -

Weltenbummler Patrick Pohl macht sich mit sechs Mitstreitern in Richtung Lublin und Mühlhausen auf – 3000 Kilometer mit dem Rad. Und das in elf Tagen. Beide Städte verbindet eine jahrelange Freundschaft zu Münster. Die Fahrradstaffel möchte diese Kontakte auffrischen.

Samstag, 11.05.2013, 17:05 Uhr

„Gisela“ ist noch in Einzelteile zerlegt. Bis zum 30. Mai wird das Fahrrad flott gemacht, dann startet der Weltenbummler Patrick Pohl mit sechs Mitstreitern in Richtung Lublin und Mühlhausen. Beide Städte verbindet eine jahrelange Freundschaft zu Münster . Die Fahrradstaffel möchte diese Kontakte auffrischen.

Mal wieder lässt ihn seine Liebste ziehen, sagt Weltenbummler Patrick Pohl, der erst vor zwei Jahren von einer Weltumrundung per Rad zurückgekehrt ist. Zwischendurch radelte der Krankenpfleger vom Franziskus-Hospital in Münster fünf Wochen mit seiner Freundin durch Australien. Im Herbst möchte er bei der Aktion Rad am Ring mitfahren.

Jetzt aber macht sich der 37-Jährige auf den Weg zu Münsters Partnerstädte. Der gebürtige Friese, der früher jeden Meter mit dem Auto zurückgelegt hat, kann das Radeln nicht sein lassen. Er hatte die Idee für die Staffel zu Freunden. Mit zwei Fahrzeugen sind die Fahrradfahrer ununterbrochen und ohne Pause unterwegs.

In Münster startet die Tour am 30. Mai um 10 Uhr am Rathaus. 3000 Kilometer liegen vor ihnen. 24 Stunden wird geradelt. Auch nachts sitzen die Akteure im Sattel. Rund 100 Kilometer müssen sie jeweils schaffen, dann dürfen sie sich im Begleitwagen ausruhen.

Patrick Pohl hat für jeden Teilnehmer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h ausgerechnet. Mit dabei sind neben Patrick Pohl auch Klaus Benning, Kai Masuch, Dieter Hentschke, Karl Strotmann und Daniel Himmelberg. Für einen Teilnehmer hätten sie noch Platz, sagt Pohl. Das Fahrradfahren verbindet die Staffel, viele sind Mitglieder im Fahrradclub ADFC.

Ursprünglich saht Pohls Plan noch einen Abstecher nach Rjasan vor, weil er dort vor fünf Jahren sehr freundlich aufgenommen worden sei. Diese Etappe lässt er aus organisatorischen Gründen fallen, denn am 9. Juni will die Fahrradstaffel wieder in Münster einrollen. Pohl rechnet vor allem zwischen Mühlhausen und Münster aufgrund einiger Höhen mit dem schwierigsten Stück. Dann schwingt er sich selbst in den Sattel. „Für die Hinfahrt wünsche ich mir Wind von Westen, für die Rückfahrt von Osten.“

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