Umfangreiche Spurensuche
Nach Babyleichen-Fund: Polizisten suchen den Kanal ab

Münster -

Der Fall des getöteten Babys, das am Mittwochmittag am Dortmund-Ems-Kanal in Münster gefunden wurde, löst in den gesamten Stadt Entsetzen aus. Polizisten suchen seit dem Vormittag die Seitenwege und Böschungen des Kanals ab, um mögliche Spuren zu finden.

Freitag, 02.08.2013, 09:08 Uhr

Polizisten suchen Seitenwege und Böschungen des Dortmund-Ems-Kanals ab, um mögliche Spuren zu finden.
Polizisten suchen Seitenwege und Böschungen des Dortmund-Ems-Kanals ab, um mögliche Spuren zu finden. Foto: Matthias Ahlke

„Das können Bekleidungsstücke, Tücher oder auch Blutspuren sein“, sagte ein Sprecher. Die Einsatzkräfte durchkämmen das Gebiet zwischen der Brücke an der Umgehungsstraße und der Brücke Osttor in Hiltrup . Die eingesetzte Mordkommission will auch die Möglichkeit prüfen, ob das Baby möglicherweise am Kanal entbunden und dann getötet worden ist.

Spaziergänger hatten die Babyleiche an einer Spundwand im Kanal unweit des Lechtenbergweges gefunden. Bei der Obduktion stellte sich heraus, dass das kleine Mädchen durch stumpfe Gewalt gegen den Kopf an einem Schädel-Hirn-Traum starb.

Nach Einschätzung der Mediziner kann das getötete Baby, das noch an der Nadelschnur hing, ein bis maximal fünf Tage im Wasser gelegen haben.

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