13. Afrikafestival mit Markt im Rathausinnenhof
Entdeckungsreise in den schwarzen Kontinent

Münster -

Ein ganzer Kontinent präsentierte sich am Wochenende in der Westfalenmetropole – beim bereits 13. Afrikafestival. Trommelklänge und afrikanische Musik durchhallten den Rathausinnenhof an zwei Tagen und lockten so die Besucher zu Ständen, Bühne, Kunst und Kultur.

Sonntag, 23.06.2013, 21:06 Uhr

Waren aus Marokko, Madagaskar und Ghana  bot der Marktstand von Erik Heinzelmann. Marie-Line Ndoubena von der Afrika-Kooperative sprach mit dem Händler über seine vielen Reisen zum afrikanischen Kontinent.
Waren aus Marokko, Madagaskar und Ghana  bot der Marktstand von Erik Heinzelmann. Marie-Line Ndoubena von der Afrika-Kooperative sprach mit dem Händler über seine vielen Reisen zum afrikanischen Kontinent. Foto: jvg

Schmuck und Haushaltswaren lagen am Stand von Erik Heinzelmann aus. Seine Ware stammt original aus Marokko , Madagaskar und Ghana. Der Liebhaber des sonnigen Kontinents war bereits vier Mal persönlich über das Mittelmeer gereist, um vor Ort persönlich Produkte auszusuchen. „Ich finde immer alltagsgebräuchliche Sachen, die auch in Europa richtig gut ankommen“, so der Experte. Geflochtene bunte Körbe, farbenfrohe Taschen und große Hüte gehören dazu. Containerweise kauft Heinzelmann Waren ein, wenn er doch mal etwas importieren muss, dann nur über fairen Handel.

Überall konnten die Gäste an den Verkaufsständen in der Kultur Afrikas stöbern. Kleidung, Schmuck und Dekoration gab es massenhaft zu entdecken. „Beim Afrikafestival stellt sich der ganze Kontinent vor, farbenfroh, exotisch und außergewöhnlich“, erklärte Marie-Line Ndoubena von der Afrika-Kooperative, die das Festival veranstaltet. Die Mitwirkendenden, Musiker und Künstler, des Festivals seien die Botschafter ihrer Kultur und einer ganzen Gesellschaft, so die Mitorganisatorin weiter.

Auch kulinarisch wurden die Besucher entsprechend versorgt. Brot aus Südafrika, aromatische Cous-Cous-Gerichte aus Ghana oder würzige Fleisch- und Gemüsespeisen – Knabberfreunde hatten freie Auswahl.

Auf der Bühne sorgte derweil die Gruppe „King Okonfo Rao Kawawa“ aus Nigeria für richtig viel Wirbel. Mit afrikanischen Melodien, Trommelmusik, Gesängen, Tanz und Theater ging es recht feurig und lebendig zu. Der Funken sprang über, das Publikum hatte Spaß und tanzte teils ausgelassen mit. „Wir sind alle Afrikaner, so oder so“, freute sich Ndoubena über so viel Feuereifer der Besucher.

Zwischen den Reihen sorgte der Afrikaner Gregory da Silva für ehrfürchtiges Staunen bei den Besuchern. Als „EggMan“ balancierte der Künstler eine meterhohe Konstruktion aus Kartons und ausgeblasenen Eiern auf dem Kopf und brachte es sogar noch fertig, dabei fröhlich zu wippen, zu klatschen und zu singen. „Afrika, Afrika“ lautete der melodische und einfache Text zum Mitsingen des Unterhalters.

Die Kultur des schwarzen Kontinents

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Das zweitägige Marktprogramm bot mit einem Gospel-Chor aus Nigeria, einem Konzert der Gruppen „Jano Akono“ sowie „Bouba und Freunde“ aus Kamerun, der Band „Jaqee“ aus Uganda und etlichen Vorführungen für Erwachsene und Kinder einen wundervollen Einblick in die afrikanische Kultur.

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