Straßenbauprogramm startet mit Ferien
Sperrungen im gesamten Stadtgebiet

Münster -

Für einige Verkehrsteilnehmer werden die bevorstehenden Sommerferien alles andere als entspannend. An fünf Stellen im Stadtgebiet plant das Tiefbauamt umfangreiche Straßenbauarbeiten, Folge sind Sperrungen und Umleitungen. Ein Trost: Das Ferienbauprogramm fällt diesmal deutlich übersichtlicher aus als in den Vorjahren. 900 000 Euro standen dem Tiefbauamt 2012 für Straßenbaumaßnahmen in den Sommermonaten zur Verfügung – in diesem Jahr sind es nur noch 400 000 Euro.

Freitag, 19.07.2013, 08:07 Uhr

Wie hier an der Johannisstraße erwarten Autofahrer in den kommenden Wochen zahlreiche Baustellen.
Wie hier an der Johannisstraße erwarten Autofahrer in den kommenden Wochen zahlreiche Baustellen. Foto: Matthias Ahlke

Der Startschuss fällt am Montag (22. Juli). Die Grafschaft, ein Schleichweg zwischen dem Kappenberger Damm und Hiltrup , wird für 14 Tage gesperrt, die Umleitung erfolgt über den Inselbogen. „Sie ist etwa 20 Mal so lang wie die direkte Verbindung“, so Christian Sahorn vom Tiefbauamt . Ebenfalls zwei Wochen dauern Baumaßnahmen auf der Hiltruper Marktallee . Sie wird in diesem Zeitraum zur Einbahnstraße in Richtung Osten, der Verkehr in die entgegengesetzte Richtung wird über die Glasuritstraße umgeleitet.

Voll gesperrt wird ab Montag die Straße Wilkinghege, die von zahlreichen Pendlern genutzt wird. Die Umleitung erfolgt über den Idenbrockweg und die Gasselstiege, die Dauvemühle kann über die Westhoffstraße erreicht werden.

msd_Baustellen-Sommer 2013

Einer eher kleineren Baumaßnahme am Vörnste Esch in Gremmendorf – hier wird ein Verbindungsweg instand gesetzt – steht die wohl folgenreichste Baustelle des Ferienbauprogramms an der Robert-Bosch-Straße und am Industrieweg gegenüber (WN, 18.7.), die vom 2. August (18 Uhr) bis 5. August (5 Uhr) eingerichtet wird. Beide Straßen werden in diesem Zeitraum zur Sackgasse, auch drei der vier Ausfahrten der Bundesstraße 51 werden dichtgemacht. Damit die Arbeiten schnell beendet werden können, wird Tag und Nacht gearbeitet – auch am Sonntag, wie Alexander Buttgereit vom Tiefbauamt betont. Radfahrer und Fußgänger können den betroffenen Bereich weiter nutzen.

Für Ausbesserungsarbeiten am Asphalt muss die Stadt 30 Euro pro Quadratmeter ausgeben, bei einem Neubau wäre der dreifache Betrag fällig. Die gute Nachricht: „Auch in diesem Jahr bleibt es bei den kostengünstigeren Instandsetzungsarbeiten an den Fahrbahnen“, so Buttgereit. Strategie seiner Behörde sei es, Schäden möglichst frühzeitig zu beheben, um umfangreicheren Sanierungsmaßnahmen aus dem Weg zu gehen.

Im Sommer werden laut Buttgereit auch die Baumaßnahmen entlang der Warendorfer Straße fortgeführt. Sie sollen im November 2013 abgeschlossen sein.

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