Vorsitzender soll Geld veruntreut haben
Ermittlungen gegen den AStA-Chef

Münster -

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen einen der beiden Vorsitzenden des AStA der Universität eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf Untreue, bestätigte die Behörde am Freitag.

Freitag, 05.07.2013, 14:07 Uhr

 
  Foto: WWU

Die Staatsanwaltschaft hat nach einer Strafanzeige Ermittlungen gegen einen der beiden Vorsitzenden des AStA der Universität, Christian van Bebber, eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf Untreue , so die Behörde.

Van Bebber wird vorgeworfen, zwei Aufträge des AStA im Wert von insgesamt 15 000 Euro nicht – wie vom Studierendenparlament beschlossen – mit Hilfe von öffentlichen Ausschreibungen vergeben zu haben, sondern direkt an Anhänger und Unterstützter seiner eigenen Liste, der Juso-HSG. Dabei habe es sich um die Errichtung eines Mahnmals im Gedenken an die Bücherverbrennung 1933 sowie die Einrichtung einer Servicewebsite für Studierende gehandelt.

Der zweite AStA-Vorsitzende Friedrich Bach reagierte prompt. „Den Verdacht der Veruntreuung studentischer Gelder weisen wir entschieden zurück. Alle in diese Richtung gehenden Vorwürfe sind haltlos und entbehren jeglicher Grundlage.“ Der AStA vergebe alle Aufträge nach eindeutigen rechtlichen Grundlagen und verweise diesbezüglich auf die Verordnung über die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Studierendenschaften in NRW. Außerdem werde die Haushaltsführung des AStA regelmäßig vom Rechnungsprüfungshof überprüft. „Jeder bisherige Vorwurf in diese Richtung konnte ohne weiteres entkräftet werden“, so Bach. „Wenn berichtet wird, es gäbe ein Ermittlungsverfahren, so hat sich die Staatsanwaltschaft bei uns bisher nicht gemeldet. Selbstverständlich stellen wir ihr alle eventuell benötigten Unterlagen zur Verfügung. Dem Ergebnis einer etwaigen Prüfung sehen wir jedoch mehr als gelassen entgegen.“

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