Einkaufszentrum an der Ludgeristraße
Fast zwölf Millionen Besucher in den Arkaden

Münster -

Andreas Theurich ist neuer Center-Manager der Münster-Arkaden. Was die Besucherzahl von 11,8 Millionen im vergangenen Jahr angeht, möchte der neue Manager die Zwölf-Millionen-Marke knacken.

Freitag, 16.08.2013, 09:08 Uhr

Der neue Center-Manager an seinem zukünftigen Arbeitsplatz: Andreas Theurich ist ab sofort für die Münster-Arkaden verantwortlich.
Der neue Center-Manager an seinem zukünftigen Arbeitsplatz: Andreas Theurich ist ab sofort für die Münster-Arkaden verantwortlich. Foto: kal

11,8 Millionen Menschen kamen im vergangenen Jahr in die Münster-Arkaden. Diese Zahl lässt sich noch steigern, glaubt der neue Center-Manager Andreas Theurich . „Wir wollen die Zwölf-Millionen-Marke knacken“, stellt der 49-Jährige selbstbewusst klar. Um dieses Ziel zu erreichen, will die Shopping-Mall verstärkt im Umland um Kunden werben.

11,8 Millionen Besucher – „das ist für eine Stadt mit 300 000 Einwohnern ein exorbitant guter Wert“, betont Theurich, der seit 20 Jahren im Center-Management tätig ist und schon für viele Einkaufszentren verantwortlich war. „Ich kenne Malls in größeren Städten, die nicht so erfolgreich sind.“

Das hat sich auch in der Branche herumgesprochen. Die Wartelisten von Händlern, die gerne in die Arkaden ziehen würden, sei sehr lang. „Ich könnte sofort Tausende weitere Quadratmeter vermieten“, sagt Theurich. Nach seiner Einschätzung ist die Qualität der Arkaden deren Erfolgsgeheimnis.

Und daran soll sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Die Arkaden werden ihren Charakter grundsätzlich behalten, der Manager will nur „an den Stellschrauben drehen“. Mehr Mode und Schuhe kann er sich vorstellen, ein entsprechender Anbieter werde in Kürze in eine zurzeit vom Picasso-Museum genutzte Fläche im ersten Geschoss ziehen. Dann werden die Arkaden wieder komplett vermietet sein.

Weitere Wechsel zeichnen sich nach seinen Angaben derzeit nicht ab. Das könnte sich ändern, wenn 2015, zehn Jahre nach der Eröffnung, die ersten Mietverträge auslaufen. „Dann besteht die Möglichkeit und Chance, noch mal etwas zu verändern“, sagt Theurich.

Zehn Jahre Arkaden – das sei ein guter Zeitpunkt, um zu analysieren, ob die Arkaden nach wie vor den Ansprüchen der Kunden genügen. Aktuell, so betont er, funktionieren sie „sehr gut“ – unter den Geschäften gebe es kein einziges „Sorgenkind“.

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