Spitzenzahlen von bis zu 550 Kindern pro Tag in der Ferienstadt Atlantis ist längst normal.
„So viele Kinder wie noch nie“

Münster -

Die Abenteuerstadt Atlantis erfreut sich in diesem Jahr über ganz besonders viele junge Besucherinnen und Besucher!

Donnerstag, 08.08.2013, 16:08 Uhr

Irgendetwas zu tun gibt es immer: Die beiden Atlantis-Leiter
Irgendetwas zu tun gibt es immer: Die beiden Atlantis-Leiter Foto: jvg

An die 500 Kinder pro Tag ist in der Abenteuerstadt Atlantis am Wienburgpark keine Seltenheit mehr. In den vergangenen Jahren wurden diese Spitzenbesucherzahlen nur an wenigen Tagen erreicht. Die Ferienstadt erfreut sich immer größerer Beleibtheit, resümieren die beiden Atlantis-Leiter Andreas Garske und Hans-Peter Droberg vom Kinderbüro bereits nach der Hälfte der Zeit.

Das dreiwöchige Ferienabenteuer richtet sich an Kinder zwischen fünf und 13 Jahren, die dort ohne Anmeldung immer montags bis freitags von 10 bis 17.30 Uhr viele Abenteuer erleben können. Vor allem im Rahmen der Ganztagsbetreuung hat das Aufkommen an jungen Besucherinnen und Besuchern stark zugenommen. „In der ersten Woche hatten wir fast jeden Tag 550 Kinder zu Gast in Atlantis“, so Garske. 220 Kisten Wasser haben die durstigen Kinder in anderthalb Wochen getrunken – 240 Kisten reichen sonst für drei Wochen Atlantis. Das habe natürlich auch am heißen Wetter gelegen, so die Leiter. Nicht nur an der Zahl der Wasserkisten, sondern natürlich auch an den Zahlen des Mittagessens und den Eintrittskarten lassen sich die hohen Besucherzahlen belegen. Nicht jedes Kind, das Atlantis besucht, nimmt auch das angebotene Mittagsmenü in Anspruch. In der ersten Hälfte der zweiten Woche waren täglich etwa 450 Kinder auf der Wiese zu Gast. Garske sieht in den steigenden Besucherzahlen einen Trend. „Es deutet sich eine Tendenz ab, dass es in den kommenden Jahren noch mehr Kinder werden könnten“, so der Sozialpädagoge. Erst ab etwa 600 Kindern würde es schwierig. Das läge vor allem dann an den Personalzahlen. Rund 40 bis 50 pädagogisch geschulte Betreuerinnen und Betreuer sind jetzt schon regelmäßig in der Ferienstadt unterwegs. Mit mehr Kindern müsste auch die Zahl der Betreuer nochmals steigen. In diesem Jahr konnte Atlantis etwa 20 neue Studierende dazu gewinnen, die für die drei Wochen die Betreuung der Kinder vor Ort übernehmen – für oftmals viel Arbeit für wenig Geld. Trotzdem sind viele Betreuer schon seit vielen Jahren dabei. „Entweder man hat den Atlantis-Virus, oder man hat ihn nicht“, lacht Andreas Garske und freut sich auf weitere anderthalb Wochen Atlantis.

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