Schnelles Geld für den FMO
Kapitalerhöhung soll schneller umgesetzt werden

Münster -

Es sieht ganz danach aus, als ob der Flughafen Münster-Osnabrück erneut zum Politikum wird. Auslöser ist der Vorschlag des Stadtkämmerers Alfons Reinkemeier, dass die im Jahr 2012 beschlossene und auf fünf Jahre angelegte Kapitalerhöhung schneller umgesetzt werden soll.

Mittwoch, 18.09.2013, 19:09 Uhr

 Geht es nach Stadtkämmerer Alfons Reinkemeier, soll die auf fünf Jahre angelegte Kapitalerhöhung schneller umgesetzt werden.
 Geht es nach Stadtkämmerer Alfons Reinkemeier, soll die auf fünf Jahre angelegte Kapitalerhöhung schneller umgesetzt werden. Foto: Niclas Menzzer/FMO

Das bedeutet konkret: Zum Stichtag 15. Januar 2014 verdoppelt sich der von den Stadtwerken Münster zu tragende Anteil auf 3,8 Millionen Euro. Die ursprünglich für 2017 geplante, letzte Überweisung soll bereits 2015 erfolgen. Begründet wird die „Stauchung der Auszahlung im Rahmen der bereits beschlossenen Kapitalerhöhung “ mit den starken Umsatzrückgängen des Flughafens und dessen wirtschaftliche Schieflage.

Während die FDP bereits ihre Bereitschaft erklärt hat, diesem Verfahren zuzustimmen, fordert Rüdiger Sagel , Politiker der Linken einen Ausstieg der Stadt Münster aus dem FMO: „Die Strompreise steigen immer rasanter, da können jetzt nicht noch erneut Millionensummen in den FMO gesteckt werden.“

Die FDP-Fraktionschefin im Rat, Carola Möllemann-Appelhoff , indes formuliert ein klares Bekenntnis zum FMO: „Der Flughafen ist für Münster und das Münsterland ein unverzichtbarer Standortvorteil und bleibt auch künftig bedeutsam für Arbeitsplätze.“

In der Sitzung am 25. September soll der Rat über das FMO-Papier entscheiden.

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