Selbst gemachte Schätze und Accessoires
Cashmob: Alles so schön bunt hier

Münster -

Ohrringe und Buttons am ersten Stand, am zweiten kleine Hüte, Täschchen und Ringe, daneben eine ganze Kleiderstange mit bunten Röcken – und alles ist selbst gemacht. Beim zweiten „Cashmob“ präsentierten am Sonntag 17 Aussteller aus Münster im Wolters am Speicher ihre Schätzchen.

Dienstag, 17.09.2013, 10:09 Uhr

Einfallsreich gestaltet, liebevoll präsentiert und sehr bunt: 17 Aussteller verkauften beim zweiten Cashmob-Kreativ-Markt im Wolters am Speicher ihre selbst hergestellten Schätze. Im Bild: Julia Sechelmann mit ihrem Label „Fräulein Poopsi“.
Einfallsreich gestaltet, liebevoll präsentiert und sehr bunt: 17 Aussteller verkauften beim zweiten Cashmob-Kreativ-Markt im Wolters am Speicher ihre selbst hergestellten Schätze. Im Bild: Julia Sechelmann mit ihrem Label „Fräulein Poopsi“. Foto: usch

Mit dem kleinen Kreativ-Markt möchte die Veranstalterin Kristin Franke es regionalen Labels ermöglichen, ihre selbst hergestellten Produkte zu zeigen und zu verkaufen. „Cashmob, das ist ähnlich wie ein Flashmob: man verabredet sich übers Internet, um Geld auszugeben“, erklärt Franke den Titel ihrer Veranstaltung. Die Schneidermeisterin betreibt mit dem „Cornerstore“ im Ostviertel einen kleinen Laden, in dem sie selbst entworfene und selbst geschneiderte Kleidung und Schmuck anbietet und außerdem Regalbretter vermietet.

„Kristin macht das immer total schön, es ist ein netter Rahmen und sie macht gut Werbung dafür“, lobt Inga Winkel die Veranstalterin des Marktes. Unter dem Label „Wollsüchtig“ verkauft Winkel kleine, gehäkelte Tiere. „Gedacht sind sie als Anhänger oder als Applikationen, sie können in eigene Handarbeiten eingearbeitet werden“, sagt sie und zeigt eine Stiftetasche, die sie mit einer rosa Schnecke verziert hat.

Gegenüber bei „Little Creatures by Lindsch“ gibt es Kaffeebecher, Kissen in Sternform und Schlüsselanhänger, daneben viele Dinge für Kleinkinder. Torsten Wascher setzt aus mehreren identischen Fotoschnipseln Kaleidoskop-artige Bilder zusammen.

Julia Sechelmann mit ihrem eigenen Label „Fräulein Poopsi“ arbeitet eigentlich als Buchhalterin. An ihrem Stand gibt es Ohr- und Fingerringe, Täschchen für Tabak und Mützen. „Kreatives Gestalten ist für mich ein guter Ausgleich zum Job“, sagt sie. Es mache ihr viel Spaß, Schmuck zu fertigen und kleine Taschen und Accessoires zu nähen.

Von nützlich zu verspielt, von praktischen „Spucktüchern“ für Babys oder Windeltaschen über zarte Schmetterlings-Girlanden und mit Gedichten bedruckte Briefe reicht die Bandbreite der Anbieter. Es gibt Taschen in allen Größen und Formen. Die Preise sind moderat. Vieles ist bunt verpackt, oft ist der eigene Labelschriftzug irgendwo eingenäht.

Die meisten Aussteller verkaufen ihre Produkte normalerweise über Internet-Shops wie DaWanda. Hier haben sie einmal die Gelegenheit, sich direkt mit Kunden und Interessierten auszutauschen.

„Das besondere an unserem Markt ist außerdem, dass wir auch Rohwaren verkaufen“, sagt Kristin Franke. „Viele Besucher haben selbst Spaß an kreativer Handarbeit und holen sich hier Ideen, die freuen sich besonders, wenn sie Webbänder oder hübsch gemusterte Stoffe direkt mitnehmen können“, erzählt sie.

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