Selig vor dem Hot Jazz Club
Kraftvolles Portside-Finale

Münster -

Selig sangen zum Finale. 400 Gäste am Sonntagabend, insgesamt besuchten 1300 Fans das Portside-Festival an Münsters Hafen.

Montag, 02.09.2013, 18:09 Uhr

Selig rockten am Sonntagabend beim Portside Open Air. Ob es im kommenden Jahr eine Neuauflage des Festivals geben wird, ist derzeit noch nicht klar.
Selig rockten am Sonntagabend beim Portside Open Air. Ob es im kommenden Jahr eine Neuauflage des Festivals geben wird, ist derzeit noch nicht klar. Foto: mle

Rund 400 Gäste genossen am Sonntagabend das Finale des Portside-Festivals vor dem Hot Jazz Club im Stadthafen . Die Bands Blackmail und Selig lieferten eine rockige Show ab und sorgten für Begeisterung bei den Zuhörern.

Eine Stunde vor dem Auftritt von Selig heizte die Vorband Blackmail um Leadsänger Mathias Reetz den überwiegend 30 bis 50 Jahre alten Gästen gehörig ein. Vor allem Kurt Ebelhäuser , Gitarrist der Band, überzeugte die Fans mit der Fingerfertigkeit an seinem Instrument.

Aber auch Schlagzeuger Mario Matthias beherrschte sein Drum-Set sehr gut, auch wenn ab und zu die Stimme des Frontsängers unterzugehen drohte. Die Fans wurden mit Liedern wie „Shine“ und „Impact“ gut in Stimmung gebracht, sodass die anschließende halbe Stunde Umbauzeit auf der Bühne kaum jemanden so recht störte.

Als Selig auf die Bühne stürmten, ging es da weiter, wo Blackmail aufgehört hatte. Laut und kraftvoll war das, was die Band in der ersten halben Stunde darbot. Als Sänger Jan Plewka die Fans begrüßte, erzählte er, wie die Band sich auf das Konzert am Abend vorbereitet hatte. Die Mitglieder hingen den ganzen Tag vor dem Hot Jazz Club ab und beobachteten die Menschen am Hafen, bei dem sie sich übrigens die Frage gestellt hätten, wohin der Kanal fließt.

Nach dieser Einleitung wurde es mit dem Lied „Der Tag wird kommen“ musikalisch ruhiger – und die Stimmung gelassener. Auch das Solo des Keyboarders Malte Neumann war eine positive Überraschung für die Konzertbesucher. Er fing mit einem elektronisch orientierten Sound an, bevor es über Kirchenorgelklänge rockiger wurde.

Bereits am Freitag und Samstag hatte es Konzerte im Rahmen des Open Airs gegeben – Freitag mit Luke Graham und Samstag mit Jupiter Jones. Nach Angaben der Veranstalter kamen insgesamt 1300 Zuschauer – weniger als erwartet, wie Robert Kampf betont. Daher sei zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht klar, ob es im kommenden Jahr eine Neuauflage des Portside Open Airs geben wird.

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