Café Grotemeyer : Gastronomie kommt später
„Hans im Glück“ versucht sein Glück ab Februar

Münster -

Das neue Restaurant „Hans im Glück“ wird mit viel Glück erst am 1. Februar im ehemaligen Café Grotemeyer an der Salzstraße öffnen. Auch das traditionelle Café, das eine Etage höher einziehen möchte, muss seine Eröffnung unter anderen aufgrund von Brandschutzvorschriften verschieben. Nach den ursprünglichen Plänen sollte es Anfang Oktober eröffnet werden . Nur die ausgelagerte Backstube von Grotemeyer nimmt ihren Betrieb in den nächsten zwei Wochen auf.

Mittwoch, 23.10.2013, 16:52 Uhr aktualisiert: 23.10.2013, 18:32 Uhr
Verzögert haben sich die Pläne für den Umbau des neuen Cafébetriebs von Grotemeyer in der ersten Etage an der Salzstraße und für das neue Restaurant „Hans im Glück“ im Erdgeschoss.
Verzögert haben sich die Pläne für den Umbau des neuen Cafébetriebs von Grotemeyer in der ersten Etage an der Salzstraße und für das neue Restaurant „Hans im Glück“ im Erdgeschoss. Foto: Matthias Ahlke

Die Schaufenster sind seit Wochen zugeklebt, doch es bleibt dabei, das Restaurant „Hans im Glück“ aus München zieht ins ehemalige Grotemeyer-Café. In der ersten Etage möchte dagegen das traditionelle Kaffeehaus demnächst seine Gäste empfangen.

Die Pläne des Restaurant-Betreibers Thomas Hirschberger aus München sehen zunächst in Münster eine Renovierung der Räume vor. Aufgrund ihrer zahlreichen Neueröffnungen habe sich die Planung aber in den vergangenen Wochen verzögert, sagt Expansionsleiter Daryoush Panah . Sein Terminplan sieht den Start der Baumaßnahme darum jetzt für Dezember vor.

Das „Hans im Glück“ ist eine Restaurant-Kette, die sich auf Burger spezialisiert hat. Derzeit sei das Unternehmen jeden Monat mit zwei bis drei Neueröffnungen beschäftigt, so der Expansionsleiter. Der Bauantrag für den Umbau des bisherigen Cafés an der Salzstraße sei inzwischen aber bei der Stadt eingereicht worden, so Panah. Ab Anfang Januar möchte das „Hans im Glück“-Team dann nach eigenen Angaben richtig Gas geben, um am 1. Februar eröffnen zu können.

Eine Neueröffnung im Dezember würde zu viel Druck bedeuten, nennt Panah einen weiteren Grund für die Verschiebung der münsterischen Pläne, die mit einem Betriebsleiter sowie 15 Festangestellten und 15 Aushilfen umgesetzt werden sollen. „Hans im Glück“ in Münster reiht sich ein in eine Serie von 23 Neueröffnungen bundesweit.

Aber nicht nur „Hans im Glück“ verzögert sich, auch der neue Cafébetrieb von Grotemeyer in der ersten Etage wird später eröffnet. Der Brandschutz hatte unter anderem den Einbau einer zusätzlichen Treppe gefordert. Seine neue Backstube wird der Familienbetrieb Grotemeyer aber noch vor dem Weihnachtstrubel eröffnen, sagt Dr. Gabriele Kahlert-Dunkel. Dieser Betrieb wurde an den Kappenberger Damm ausgelagert.

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