Über 1000 potenzielle Statisten im Cineplex
Großer Andrang beim Komparsen-Casting für „Tatort“ und „Wilsberg“

Münster -

Vor dem Cineplex bildet sich bereits am Samstagvormittag (5. Oktober) eine lange Schlange. Sie zieht sich an der Gaststätte „Zum Landsmann“ entlang in Richtung Hansaring. Als alle wieder das Kino am Albersloher Weg verlassen, verzeichnet die zuständige Castingagentur Eick 1050 Bewerber. Sie alle hoffen darauf, als Komparse oder Kleindarsteller für die beliebte Krimi-Serie „Wilsberg“ oder den „Tatort Münster“ engagiert zu werden.

Sonntag, 06.10.2013, 13:10 Uhr

Über 1000 potenzielle Statisten im Cineplex : Großer Andrang beim Komparsen-Casting für „Tatort“ und „Wilsberg“
Sie alle wollen es: Komparse bei den beliebten Krimi-Serien "Tatort" oder "Wilsberg" werden. Foto: Julia Kwiatkowski

„Wenn es passt, erhalten die zukünftigen Komparsen in zwei bis drei Wochen einen Anruf von uns“, so Agenturleiter Gregor Weber . Die Projektplanung sei bereits angelaufen, da die Folgen schon Ende dieses Jahres ausgestrahlt werden sollen. Kurz zuvor hat er die Menschenmenge im Foyer gebeten, auf dem Datenblatt auch unbedingt zu notieren, ob sie Fahrräder zur Verfügung hätten – das sei wichtig, immerhin gehe es hier um Münster .

Komparsen-Casting im Cineplex.

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  • Foto: Florian Levenig
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Die beiden Freundinnen Jessica Rogner und Katharina Borlinghaus wollen es auch versuchen. Sie füllen das Datenblatt aus und begeben sich in Richtung Kinosaal. Hier stehen drei Fotografen. Einmal in die Kamera lächeln. Noch einmal. Und dann ist es auch schon vorbei. „Wir haben eigentlich damit gerechnet, bereits draußen lange warten müssten“, erzählt Katharina Borlinghaus immer noch ein bisschen aufgeregt. „Jetzt sind wir innerhalb einer halben Stunde einfach so durchgehuscht.“ Die beiden würden sich über Auftritte in beiden Serien freuen, Favorit sei aber der Tatort Münster. Borlinghaus ist bekennender Fan von Boerne.

Casting für Tatort und Wilsberg

„Wir suchen noch ein Udo Lindenberg-Double“, hofft Agenturleiter Weber auf einen Glücksgriff. Ein anderes Double steht schon in den Startlöchern. Khamini Kordes begeistert ihre Fotografin beim ersten Blick durch die Linse: „Sie sehen ja auch wie Halle Berry!“ Und tatsächlich, eine Ähnlichkeit besteht. Sogar der aktuelle Haarschnitt passt. Ihre Freundin Nadja Achmann, auch eine potentielle Komparsin, hat die Ähnlichkeit zum bekannten Hollywood-Star bereits öfter angesprochen. Die Fotografen scannen die Bewerber direkt ab: „Sie sehen aus wie ein sympathischer Lokalreporter“ oder „Gucken Sie mal streng, sie könnten einen Polizisten spielen“, aber auch „Nur lächeln, nicht böse gucken – du hast ein sonniges Gemüt. Eine böse Rolle würde nicht passen.“

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