Verwaltung plant Gespräche mit Gastronomen
Kehrt das Stadtfest 2014 zurück?

Münster -

Die Chancen steigen, dass das Stadtfest 2014 in die City zurückkehrt. Die Verwaltung plant Gespräche mit mehreren Gastronomen, die gemeinsam an einem Konzept arbeiten. Einen Termin hat die Stadt bereits reserviert: das zweite Wochenende im Juli.  

Dienstag, 22.10.2013, 09:10 Uhr

Kehrt das Stadtfest zurück? Mehrere Gastronomen feilen offenbar derzeit an einem gemeinsamen Konzept.
Kehrt das Stadtfest zurück? Mehrere Gastronomen feilen offenbar derzeit an einem gemeinsamen Konzept. Foto: Münster Marketing/Lena Senge

Einen Termin gibt es bereits – und mögliche Veranstalter auch: Zwischen dem 11. und 13. Juli 2014 könnte das Stadtfest in die City zurückkehren. Voraussetzung ist, dass die Stadt mit einigen Gastronomen, die sich zusammengetan und ein Konzept erarbeitet haben, einig wird. Das Stadtfest fand zuletzt 2011 statt.

Am Montagabend hat ein parteiübergreifender Arbeitskreis aus Ratspolitikern und Mitarbeitern der Verwaltung den Auftrag erteilt, mit diesen Gastronomen Gespräche aufzunehmen. Dies bestätigten anschließend Bernadette Spinnen und Fritz Schmücker von Münster-Marketing. Bei den Gastronomen handele es sich „um kompetente Leute“, so Schmücker. Damit das Fest tatsächlich am zweiten Juli-Wochenende stattfinden kann, „müssen wir allerdings noch viele Gespräche führen“. Diese sollten daher „so schnell wie möglich beginnen“, so Schmücker.

Im vergangenen Jahr war die Ausschreibung für ein Stadtfest von der Politik wieder einkassiert worden, nachdem sich keine geeigneten Anbieter beworben hatten, wie Spinnen betont. Nun soll offenbar ein anderer Weg beschritten werden. Nach Informationen unserer Zeitung herrscht die Idee vor, dass sich ein Kreis von Gastronomen – darunter soll sich auch Marvin Lindenberg befinden, der zuvor das Eurocityfest organisiert hatte – um eine gewerberechtliche Sondernutzungserlaubnis für öffentliche Flächen in der Innenstadt bemüht. In einem zweiten Schritt könnte dann bei der Stadt die Festsetzung eines Volksfestes beantragt werden – so wie bei Weihnachtsmarkt oder Send .

Allerdings wären die Antragsteller unter diesen Bedingungen zur Durchführung des Festes verpflichtet, heißt es. Mit einer solchen Variante könnte ein langwieriger Ausschreibungspoker umschifft werden.

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