Neues Wohnbauprojekt an der ehemaligen St.-Sebastian-Kirche
Mieter freuen sich auf „Platanenhof“

Münster -

In die ehemalige Sebastian-Kirche an der Hammer Straße ist bereits ein Kindergarten eingezogen, jetzt wird das restliche Kirchengelände mit Wohnungen bebaut.

Dienstag, 26.11.2013, 12:11 Uhr

Stellten den Neubau vor: Oliver van Nerven (Wohn- und Stadtbau, l.) und Architekt Christoph Lammers.
Stellten den Neubau vor: Oliver van Nerven (Wohn- und Stadtbau, l.) und Architekt Christoph Lammers. Foto: -kb-

Pfarrgemeinde gibt Kirchengebäude auf, Kindergarten zieht in die Kirche ein, Kirchengelände wird mit Wohnungen bebaut – so kann man die Entwicklung zusammenfassen, die sich derzeit auf dem Gelände der (ehemaligen) Pfarrei St. Sebastian an der Hammer Straße vollzieht.

Nachdem der Kindergartenbetrieb am neuen Standort längst aufgenommen wurde, läutet das städtische Unternehmen Wohn- und Stadtbau jetzt den letzten Schritt ein. Entlang der Hammer Straße sowie entlang der benachbarten Grünfläche werden für elf Millionen Euro 53 Wohnungen gebaut, wie Unternehmensvertreter bei einem Pressegespräch mitteilten.

Der Baubeginn soll noch vor Weihnachten erfolgen, die Fertigstellung des Gebäudekomplexes ist für Sommer 2015 geplant.

Eine Besonderheit dabei trifft den Bereich der Mietwohnungen: Hier arbeitet die Wohn- und Stadtbau mit Mitstreitern eines Mehrgenerationenprojektes zusammen. Das bedeutet konkret: Es hat sich bereits vor Baubeginn eine Gruppe von Mietinteressenten gefunden, die sich regelmäßig treffen und die Absicht haben, in dem Neubau eine stabile Hausgemeinschaft zu bilden. Auch einen Namen für ihre neue Heimat haben die Bewohner bereits: „ Platanenhof “. Wie Martin Waltring von der Wohn- und Stadtbau erklärte, habe man mit einem ähnlichen Mehrgenerationen-Projekt in Gremmendorf „sehr gute Erfahrungen gemacht“.

Darüber hinaus enthält der Gebäudekomplex einen knapp 150 Quadratmeter großen „Quartierstützpunkt zur ambulanten Pflege“.

Wegen der Nähe zur stark befahrenen Hammer Straße spielt das Thema Lärmschutz bei dem Bauvorhaben eine zentrale Rolle. Die von dem Architekturbüro Bolles & Wilson erarbeiteten Pläne sehen vor, dass sich zur Straßenseite die Treppenhäuser und Nebenräume befinden, während Wohn- und Schlafräume nach hinten zu einem Innenhof gehen.

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