Fischertechnik-Ausstellung im HBZ
Bitte anschnallen – die wilde Fahrt beginnt

Münster -

Karussells, komplette Industrieanlagen und Transportsysteme im Kleinformat – im Handwerkskammer-Bildungszentrum entstanden Welten in Miniaturformat. Und all das aus Modellbaukästen von Fischertechnik.

Montag, 11.11.2013, 16:11 Uhr

Ein dem „Breakdance“ ähnliches Karussell zeigte dieser Fischertechnik-Fan aus den Niederlanden. Die Sitze lassen sich um drei Achsen drehen.
Ein dem „Breakdance“ ähnliches Karussell zeigte dieser Fischertechnik-Fan aus den Niederlanden. Die Sitze lassen sich um drei Achsen drehen. Foto: klm

Für die einen ist Fischertechnik ein Buch in fremder Sprache, für andere stellt sie eine Herausforderung dar, verbunden mit Interesse an Technik, Bausätzen und Physik. Diese Komponenten kamen bei einer erstklassigen, privat organisierten Modellschau am Sonntag zusammen.

Fischertechnik-Fans und Schüler zeigten im Handwerkskammer-Bildungszentrum an über 20 Stationen ihre Konstruktionen. Aus Kunststoff-Bausteinen entstanden Karussells, Industrieanlagen und Transportsysteme im Kleinformat, oftmals mit Beleuchtung, Bewegung durch Strom und Steuerung per Computer, aus Bausätzen oder aus eigenen Entwürfen.

Fischertechnik-Ausstellung im Handwerkskammer-Bildungszentrum

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„Man kann mit Fischertechnik sehr stabile technische Sachen bauen“, erklärte Andreas Tacke , einer der vier Organisatoren aus Münster und Steinfurt . Das Pestalozzi-Gymnasium Unna etwa steuerte eine Produktionsanlage samt Förderbändern, Greifarmen und Warnleuchten mit Software vom Laptop aus. Wöchentlich treffen sich die Elf- bis 15-Jährigen nach dem Unterricht zur freiwilligen Fischertechnik-AG. Der Erfahrenste unter ihnen leitet sie.

Das Kardinal-von-Galen-Gymnasium Hiltrup stellte Industrieroboter und einen Flipper-Apparat vor. Fischertechnik ist dort Teil der Junior-Ingenieur-Akademie für Achtklässler. „Die Technik gehört zum Lernbereich Ingenieurwesen und lässt sich gut umsetzen“, sagte Mathe- und Physik-Lehrer Roland Keßelmann. Auch die Karl-Wagenfeld-Realschule beteiligte sich.

Mitorganisator Wilhelm Brickwedde schildert, wo seine Begeisterung herkommt: „Die Technik gehörte zu den Fischer-Dübeln. Es wurden anfangs Packungen als Werbegeschenke dazugegeben. Mein Vater brachte mir eine mit. Beim ersten Mal war ich fünf Jahre alt – jetzt bin ich 32 und immer noch dabei.“

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