Es fehlt an allem
Hilfe auf den Philippinen läuft an / Benefiz-Fußballspiel

Viele Menschen auf den Philippinen haben durch den Super-Taifun Haiyan alles verloren: ihre Häuser, ihr Eigentum, schlimmstenfalls sogar Freunde oder Verwandte. Der Taifun war vor einigen Tagen über den Inselstaat im Pazifischen Ozean gefegt. Viele Orte wurden verwüstet. Auf der ganzen Welt versuchen nun Menschen, den Philippinern etwas zu helfen.

Freitag, 15.11.2013, 07:11 Uhr

Den Menschen fehlt fast alles: Diese Kinder bitten an einer Straße in Cebu um Hilfe und Nahrung.
Den Menschen fehlt fast alles: Diese Kinder bitten an einer Straße in Cebu um Hilfe und Nahrung. Foto: dpa

Den Taifun-Überlebenden fehlt es nach Einschätzung eines Experten vom Kinderhilfswerk Plan International Deutschland vor allem an sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung.

Viele spenden dazu Geld an Hilfsorganisationen. Und auch die Regierungen vieler Länder haben Hilfe versprochen. Die Bundesregierung hat seine Hilfe um eine Million Euro angehoben. 500 000 Euro sind bereits am Wochenende zur Verfügung gestellt worden. Das Geld geht an die deutschen Hilfsorganisationen, die Verletzten und Obdachlosen vor Ort helfen.

In der Nacht zu Dienstag startete der US-Flugzeugträger „USS George Washington“ aus Hongkong mit Volldampf in Richtung Philippinen . Der Flugzeugträger hat 5000 Mariensoldaten und mehr als 80 Flugzeuge und Helikopter an Bord.

Ehemalige Fußball-Stars aus Deutschland und der Türkei kicken am Sonntag für die Opfer der Katastrophe. Ursprünglich war das „ran Jahrhundertspiel“ in der Gelsenkirchener Veltins-Arena zugunsten der Aktion „Ein Herz für Kinder“ geplant. Wie der Veranstalter am Dienstag mitteilte, werden jetzt mit jeder Eintrittskarte die Opfer der Sturmkatastrophe unterstützt.

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