Doppel-Angriff aus Münster bei WWM
Donots-Gitarrist sitzt bei „Wer wird Millionär?“ auf dem heißen Stuhl

Münster/Köln -

Alexander Siedenbiedel ist Auftritte vor größerem Publikum als Mitglied der Rockband Donots eigentlich gewöhnt. In der TV-Sendung „Wer wird Millionär?“ hatte den Münsteraner aber dann doch das Lampenfieber erfasst. Er saß am Montag in der RTL-Quizshow Moderator Günther Jauch gegenüber.

Dienstag, 03.12.2013, 10:12 Uhr

 
  Foto: Screenshot - RTL

Die „Erzfeinde der guten Laune“ bereiten Alexander Siedenbiedel ausnahmsweise beste Laune. Denn innerhalb von 3,04 Sekunden hatte der gelernte Diplom-Kaufmann den Miesepeter, den Stinkstiefel, die Spaßbremse sowie den Spielverderber als Feinde der Heiterkeit entlarvt. Dank seiner schnellen Auffassungsgabe setzte sich der 37-Jährige in der Ausstrahlung der RTL-Quizshow „Wer wird Millionär?“ am Montag gegen vier Konkurrenten durch und durfte daraufhin auf dem Ratesessel gegenüber von Moderator Günther Jauch Platz nehmen.

Zuvor war der Gitarrist der Rockband Donots, die nach ihrer Gründung in Ibbenbüren vor 20 Jahren mit einigen Hits weltweit bekannt wurde, per Einblendung vorgestellt worden als Musiker, der noch nie Alkohol getrunken habe... Nachdem sich der in Hannover geborene Siedenbiedel, der in Mettingen sein Abitur gemacht und in Münster Betriebswirtschaftslehre studiert hat, auf den „heißen Stuhl“ gesetzt hatte, traf er auf einen gut informierten – beziehungsweise vorbereiteten – Jauch begrüßt.

Auf dem „heißen Stuhl“: Alexander Siedenbiegel (l.) als Kandidat bei „Wer wird Millionär?“.

Auf dem „heißen Stuhl“: Alexander Siedenbiegel (l.) als Kandidat bei „Wer wird Millionär?“. Foto: Screenshot - RTL

„Sie hatten doch vor etwa fünf Jahren einen großen Hit. ‚Stop the Clocks‘ hieß der, meine ich...“, bewies der Moderator gute Musikkenntnisse. Der Donots-Gitarrist gab sich sympathisch bescheiden und wollte den Erfolg nicht allzu hoch bewertet wissen, woraufhin Günther Jauch augenzwinkernd zu der abschließenden Einschätzung des Songs mit „knapp an der Qualifikation zur (RTL-)Chart-Show vorbei geschlittert“ kam.

Nach den ausgetauschten Freundlichkeiten wurde es ernst für Alexander Siedenbiedel, der zur Aufzeichnung der Fernseh-Sendung von seiner Freundin begleitet worden war. Souverän meisterte er die ersten sieben Fragen, machte aber zwischendurch amüsiert auf sein Befinden aufmerksam: „Mein Herz pocht total und ich habe kalte Finger wie sonst was... Wollen Sie mal mein Herz fühlen, ich liege gleich am Boden.“

Dieser Aufforderung kam der fürsorgliche Quizmaster prompt nach und machte eine Herzschlag-Kontrolle per Mikro. Trotz Lampenfieber und „heißem Herzen“ lehnte Alexander Siedenbiegel Jauchs Angebot, der Gesundheit zuliebe mit 1000 Euro nach Hause entlassen zu werden, dankend ab.

Bis zur 8000-Euro-Frage beantwortete der Münsteraner alle Fragen ohne Probleme, auch den Titel von Boris Beckers neuem Buch „Das Leben ist kein Spiel“ – eine vermeintliche Schwachstelle Siedenbiegels – wusste der Rockmusiker sofort. Dann aber mussten ein „Publikums-Fachmann“ und ein 50:50-Joker herhalten, um beantworten zu können, was Gegenstand von § 59 des Energiesteuergesetzes ist. Somit war auch die 8000-Euro-Grenze geknackt, es ertönte jedoch zugleich die Abschluss-Sirene der TV-Sendung.

Kommenden Montag (9. Dezember 2013; 20.15 Uhr) wird Alexander Siedenbiegel erneut auf dem „heißen Stuhl“ Platz nehmen, um seinen Angriff auf die Million fortzusetzen. Dann wird übrigens auch Henrik Hanses, Moderator des Radiosenders Antenne Münster, zu den Kandidaten bei „Wer wird Millionär?“ gehören, die sich nach dem Auftritt des Donots-Gitarristen den Fragen von Günther Jauch stellen möchten.

Die 8000-Euro-Grenze hat der Donots-Gitarrist bereits geknackt - es lockt aber ein noch höherer Gewinn...

Die 8000-Euro-Grenze hat der Donots-Gitarrist bereits geknackt - es lockt aber ein noch höherer Gewinn... Foto: Screenshot - RTL

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