Verein „Früz“ sucht Paten
Vor der Schule ein gesundes Frühstück

Münster -

Der Verein „Früz“ sorgt in acht Schulen dafür, dass Kinder vor Beginn des Unterrichts ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück bekommen. Um das Engagement zu sichern, sucht der Verein jetzt nach neuen Unterstützern, die eine Patenschaft übernehmen wollen.

Donnerstag, 12.12.2013, 07:12 Uhr

Gesund und abwechslungsreich soll es sein, das Frühstück, das beim Verein „Früz“ in den Schulen auf den Tisch kommt. Damit das Projekt gesichert bleibt, werden Paten gesucht.
Gesund und abwechslungsreich soll es sein, das Frühstück, das beim Verein „Früz“ in den Schulen auf den Tisch kommt. Damit das Projekt gesichert bleibt, werden Paten gesucht. Foto: dpa

Seit sechs Jahren versorgt der Verein „ Früz “ („ Frühstück zusammen“) Kinder in Grund- und weiterführenden Schulen mit der ersten Mahlzeit des Tages. In acht Schulen ist der Verein aktiv. Damit das Engagement weitergehen kann, gibt es ab sofort eine neue Möglichkeit, die Ehrenamtlichen zu unterstützen: Privatpersonen wie Unternehmen können eine Patenschaft übernehmen und mit 120 Euro im Jahr einem Kind ein gutes Frühstück garantieren – tagein, tagaus.

Das Frühstück, das die Kinder bei „Früz“ bekommen, soll gesund und dabei alles andere als karg sein: Neben Brot gibt es Rohkost, Obst, Tee und Kakao, Marmelade, Käse und mehr – jedoch kein Nutella , Cornflakes oder Fertigmüslis voller Zucker. Und vor allem: „Es soll Spaß machen zu frühstücken“, sagt Vorstandsmitglied Adelgund Schmitz . Und es ist einfach: Die Kinder können ohne Anmeldung vorbeischauen, das Frühstück ist für sie alle kostenlos. Manche Kinder kommen dafür lange vor Beginn des Unterrichts, erzählen die Vorsitzende Sabine Freitag und Birgit Blume, eine von rund 40 ehrenamtlichen Helfern.

Noch weitere drei Schulen haben derzeit Interesse bekundet, in das Früz-Programm aufgenommen zu werden, sagt Schmitz. Um der Nachfrage über kurz oder lang gerecht zu werden, aber auch um das bestehende Angebot zu sichern, würde sich der Verein über Paten freuen – finanziert er sich im Moment doch vorwiegend über Einzelspenden und hofft durch die Patenschaften auf mehr Planungssicherheit.

Denn nicht nur das Sattwerden steht im Vordergrund: Die Kinder lernen auch Tischkultur, tauschen sich ungezwungen aus, und geben ihre oftmals neu gewonnenen Essgewohnheiten auch an ihre Eltern weiter, erzählt Schmitz. Interessierte können sie unter der Telefonnummer 0179/2 43 72 21 erreichen.  

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