„Reine Lippenbekenntnisse“
Linke beklagen verfehlte Wohnungspolitik in Münster

Münster -

Münsters SPD sei deshalb ein Bündnis mit Grünen und FDP eingegangen, „um nicht weiter im Ruf zu stehen, nur eine schlechte Kopie der Schwarzen zu sein.“

Donnerstag, 12.12.2013, 08:12 Uhr

So bewertete Fatma Kirgil von den Linken das neue Ampel-Bündnis im Rat. Das Dreier-Bündnis bleibe eine „Episode“ und sei nicht von Dauer.

Scharf kritisierte Kirgil die Wohnungsnot in Münster . Die Initiativen anderer Parteien in diesem Zusammenhang bewertete sie als „reine Lippenbekenntnisse “.

Erforderlich sei es, das städtische Unternehmen Wohn- und Stadtbau finanziell sowie personell so weit aufzustocken, dass es in der Lage sei, 500 Sozialwohnungen im Jahr zu bauen.

Generell bemängelte Kirgil die „chronische Unterfinanzierung der Städte und Gemeinden“. Verantwortlich dafür seien SPD , CDU, Grüne und FDP , die auf Landes- und Bundesebene nichts dafür tun würden, um dem Staat mehr Steuereinnahmen zu bescheren.

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