Stadt schlägt mehrstufige Strategie vor
Kostenloses Netzangebot soll ausgebaut werden

Münster -

Die Stadt möchte die kostenlosen WLAN-Angebote in Münster ausbauen, damit Bürger und Touristen mit einer höheren Bandbreite mobiler im Internet surfen können. Dezernent Wolfgang Heuer schlägt eine mehrstufige Strategie vor.

Samstag, 25.01.2014, 11:01 Uhr

Mit dem Smartphone kostenloses W-LAN nutzen – diese Möglichkeit soll die Stadt Münster Bürgern und Touristen bieten.
Mit dem Smartphone kostenloses W-LAN nutzen – diese Möglichkeit soll die Stadt Münster Bürgern und Touristen bieten. Foto: Colourbox

Die Welt ist dank der Smartphones und Notebooks viel mobiler geworden. Und die technischen Möglichkeiten ändern sich mit rasanter Geschwindigkeit – bequem mit hoher Bandbreite im Internet surfen oder Mails abrufen wollen Passanten heute überall. Münsters Verwaltung möchte nicht zuletzt aufgrund zweier Anträge von CDU und SPD den Ausbau der Internetzugänge für mobile Endgeräte im Stadtgebiet. Erfahrungen in anderen Städten zeigen, dass unentgeltliche WLAN-Angebote – also lokale Funknetze – die Bürgerfreundlichkeit erhöhen und positiv auf das Image der Stadt wirken, weiß Dezernent Wolfgang Heuer . „Ein für alle Bürger verfügbares WLAN ist ein Standortfaktor, den wir weiter ausbauen sollten.“

Wie das geschehen soll, darüber gibt ein Bericht des IT-Dienstleisters der Stadt, Citeq, Auskunft, mit dem sich der Hauptausschuss Mitte Februar beschäftigt. „Die Vorlage stellt einen Zwischenschritt dar. Deutlich werden die unterschiedlichen Möglichkeiten der Herangehensweise an den weiteren Ausbau der WLAN-Versorgung“, erläutert Heuer.

Die Verwaltung schlägt eine mehrstufige Strategie vor. Sie will mit verschiedenen Institutionen, Firmen und auch Vereinen den weiteren Ausbau vorantreiben. Entscheiden wird der Rat wohl erst nach der Kommunalwahl im Mai.

Die erforderlichen WLAN-Router sind heute an belebten Orten zu finden, wie in den Arkaden oder im Bahnhof. Ein ein größeres Gebiet umfassendes, flächendeckendes WLAN, zum Beispiel der Promenadenring, wäre allerdings sehr aufwendig, heißt es in der Sitzungsvorlage. Die Versorgung der Studenten sei mit 700 von der Uni betriebenen Knotenpunkten gut – die der Bürger und Touristen mit ca. 50 WLAN-Netzen, die privat betrieben werden, im Vergleich zu anderen Städten eher im Mittelfeld anzusiedeln.

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