Maskottchen-Projekt erfolgreich abgeschlossen
Kunterbunte Tröster-Truppe

Münster -

Sabrina Raap und Lara Ludwigs sind total glücklich: Das Maskottchen-Projekt, das sie für krebskranke Kinder auf der Knochenmark-Transplantations-Station entwickelt haben, ist ein voller Erfolg geworden.

Montag, 10.02.2014, 19:02 Uhr

Kunterbunt. Knuffig. Einfach zum Knutschen. Maskottchen , die gute Laune machen, die Zuversicht ausstrahlen und kranken Kindern Mut geben – in einer Zeit, in der sie Unterstützung bitter nötig haben: Dieses Ziel hatten sich Lara Ludwigs und Sabrina Raap selbst gesteckt. Sie haben es erreicht: Die beiden Studentinnen der Fachhochschule Münster aus dem Fachbereich Design sind „überwältigt“ von der Resonanz, die ihr Projekt „Nähe für Morgen“ ausgelöst hat. Trudi heißt das Maskottchen, das sie selbst entworfen haben und das für ganz viele Trudis quasi Modell gestanden hat. Der Aufruf, ebenfalls ein Maskottchen anzufertigen, hat über 50 Nähpaten aktiviert: Alle Maskottchen werden nun als Trostspender krebskranke Kinder und Jugendliche begleiten, die im Knochenmark-Transplantationszentrum (KMT) des Uniklinikums behandelt werden.

„Mit dieser Resonanz hatten wir nicht gerechnet“, sagen die beiden Initiatorinnen glücklich. Sie freuen sich darüber, dass ihre Trudi in den vergangenen Wochen so viel Gesellschaft bekommen hat. Jedes Maskottchen ist einzeln fotografiert worden und wird in einem Sammelalbum zu sehen sein. „Die kleinen Patienten dürfen sich das Maskottchen aussuchen, das ihnen am besten gefällt. Es wird steril verpackt, dann darf es zu ihnen auf das hermetisch isolierte Zimmer“, beschreibt Sabrina Raap die strengen Hygiene-Vorschriften, die im KMT gelten. Prof. Dr. Heribert Jürgens, Direktor der Klinik für pädiatrische Hämatologie und Onkologie, hat viel Lob für dieses Engagement der Studentinnen.

Er sorgte bei einem Treffen dafür, dass sie die ersten beiden Maskottchen sogar persönlich auf der Station überbringen konnten. „Es war wunderbar zu sehen, wie die Patienten sich gefreut haben“, erzählt Sabrina Raap. Eins ist den beiden Frauen noch wichtig: „Jedes Stück ist ein kleines Meisterwerk. Und mit viel Herzblut gemacht.“ Es solle den Patienten alle guten Wünsche überbringen „und sie erinnern, dass sie nicht allein sind“.

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