Schwimmbad-Besucher üben Kritik
Oft stören Kleinigkeiten

Münster -

Der Diskussionsbedarf der WN-Leser über das Bäderangebot in Münster ist groß: Viele äußern, neben den größeren Problemen, auch Kritik an Kleinigkeiten, die mit relativ wenig Aufwand geändert werden könnten.

Donnerstag, 13.02.2014, 11:02 Uhr

Vielen WN-Lesern war es ein Anliegen, ihr Urteil zu den münsterischen Bädern kundzutun (im Bild das Ostbad).
Vielen WN-Lesern war es ein Anliegen, ihr Urteil zu den münsterischen Bädern kundzutun (im Bild das Ostbad). Foto: Foto: ah

Die von den WN initiiere Bäder-Diskussion unter den Lesern schlägt weiter Wellen: Auch am Mittwoch erreichten die Redaktion weitere E-Mails und Anrufe. Hier Lob und Kritik im Einzelnen.

Allgemein:

► Zu wenige Trainingsmöglichkeiten für sportliche Schwimmer. Mehrere Leser empfehlen die zeitweise Abtrennung des ganzen Beckens in Bahnen, damit sich die Schwimmer gemäß ihrem Tempo einordnen können, und verweisen auf diese Praxis unter anderem in USA und England

►Zu wenige Angebote für Kinder, keine große Rutsche in den Hallenbädern.

► Zu kurze Öffnungszeiten speziell an Wochenenden; drei Leser fragen, warum kein Frühschwimmen vor dem Schulschwimmen in allen Bädern möglich ist.

► Zu viele Ermäßigungen für Eintrittskarten und fehlende Kontrollen, ob die Ermäßigungen zurecht in Anspruch genommen werden.

►  Lob spenden die Leser für faire Preise, freundliches Personal und der verglichen mit anderen Städten hohen Bäderzahl.

Stadtbad Mitte:

►  Das nach dem Leserurteil überfüllteste Bad. Es wird deswegen von vielen Schwimmern gemieden.

Ostbad:

► Ebenfalls oft überfüllt; mehrfach geäußerte Kritik an der Sauberkeit, besonders auf dem Fußboden und in den Toiletten; fehlende Toilette im Sole-Bereich; schlecht angeordnete Duschen, die Kaltduschen können vom Gang eingesehen werden; die am Warmbadetag quer durchs Becken gespannte Leine, die Bahnenschwimmern die Lust verleidet. Lob gab es mehrfach für das freundliche Personal.

Hallenbad Kinderhaus:

►  Überfüllt, besonders an Warmbadetagen; keine Intimsphäre in den Duschen – mehrere ältere Damen wünschten einzelne abgetrennte Kabinen mit Sichtschutz.

Hallenbad Hiltrup:

►  Zu selten geöffnet; schlecht angeordnete Duschen: Badegäste, die sich abtrocknen, stoßen Eintretende die Tür in den Rücken; spartanisch ausgestattete Umkleidekabinen nach der Renovierung: keine Spiegel, keine Ablagen, keine richtigen Haken; Lob gibt es für die abgetrennte Bahn für Sportschwimmer und die schön gestalteten, bunt gefliesten Stirnwände in der Schwimmhalle.

Hallenbad Roxel:

►  Viel zu geringe Öffnungszeiten; wenn geöffnet, meist überfüllt.

Hallenbad Wolbeck:

►  Ebenfalls viel zu selten geöffnet; Anwohner im nähren Umkreis des Bades haben das Schwimmen deswegen ganz aufgegeben.

Freibäder:

►  Die bekannte Kritik wurde fast von jedem Anrufer und Einsender wiederholt: In den drei sanierten Freibädern Hiltrup, Stapels­kotten und der Coburg ist wegen der alleinigen Solarheizung das Wasser zu kalt – sowohl für Sportschwimmer als auch für Familien mit Kindern; Lob spenden die Leser für die Ausstattung und Gestaltung.  

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