Umfrage unter Eltern
Wie gut ist der Kita-Navigator?

Münster -

Wie gut funktioniert der neue Kita-Navigator – das möchte der Jugendamtselternbeirat wissen und bittet Eltern um ihre Meinung und um Erfahrungsberichte. Der Beirat bedauert, dass es in dem System nicht möglich ist, Präferenzen anzugeben – einen Erst-, Zweit- und Drittwunsch.

Donnerstag, 13.02.2014, 17:02 Uhr

Seit 8. Januar können Eltern ihr Kind über den Kita-Navigator für ihre gewünschten Kitas vormerken lassen. Bisher mussten sich die Eltern bei jeder Kita einzeln anmelden. Um ein Meinungsbild über das neue Verfahren zu bekommen, bittet der Jugendamtselternbeirat (JAEB) die teilnehmenden Eltern um Rückmeldungen und Erfahrungsberichte zum neuen System. „Als Jugendamtselternbeirat sind wir die Stimme der münsterischen Kita-Eltern“, sagt Gremiumsvorsitzender Johannes Schmanck . „Es ist unsere Aufgabe, die Interessen der Eltern zu bündeln und gegenüber der Stadt Münster zu vertreten.“

Der neue Kita-Navigator sei ein aktuelles und wichtiges Thema für die Eltern. „Die Vormerkung über den Kita-Navigator ist eine Wunschäußerung, aber keine verbindliche Anmeldung. Ob die Eltern einen Platz in ihrer Wunsch-Kita bekommen oder nicht, entscheidet die jeweilige Kita nach ihren eigenen Regeln“, sagt Johannes Schmanck. „Wir bedauern, dass es über das System nicht möglich ist, Präferenzen anzugeben, also festzulegen, welche Kita ist Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch . Vergleichbare Systeme etwa in Düsseldorf bieten dieses Modul und damit einen entscheidenden Mehrwert.“

Der JAEB bittet alle Nutzer des Kita-Navigators um ihre Meinung zum neuen System – per E-Mail an jaeb@muenster.org oder über die eigene Facebook-Seite. Wünsche und Anregungen zu den weiteren Themenfeldern des Elternbeirates, etwa zum Vergabesystem, seien ebenfalls herzlich willkommen.

Als Stimme der Eltern übernimmt der JAEB seit 2011 eine wichtige Mitwirkungsfunktion in der kommunalen Familienpolitik, heißt es in seiner Pressemitteilung weiter. Die rechtlichen Grundlagen hierfür wurden zuvor durch die Neufassung des Kinderbildungsgesetzes des Landes NRW geschaffen. Die Elternvertretung auf Stadtebene unterstützt die Elternbeiräte in den Einrichtungen und steht im Austausch mit Jugendhilfe, Trägern und Politik. Aktuell wichtige Themen seien die Kitaplatz- und Bedarfsplanung, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein transparentes und gerechtes Anmeldeverfahren, frühkindliche Bildung sowie die Qualitätssicherung.

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