Leistungswettbewerb der Konditoren-Auszubildenden
Falsche Torten sind echte Hingucker

Münster -

13 junge Frauen und Männer gingen am Mittwoch beim Leistungswettbewerb der Auszubildenden im Konditoren-Handwerk an den Start.

Mittwoch, 19.02.2014, 22:02 Uhr

Die Siegerinnen mit ihren Torten:  Die Jury hat die Besten im Leistungswettbewerb der Auszubildenden im Konditoren-Handwerk gekürt. Platz eins geht an (v.l.): Laura Klein, Platz zwei an Laura Nietiet, Platz drei an Olga Balko.
Die Siegerinnen mit ihren Torten:  Die Jury hat die Besten im Leistungswettbewerb der Auszubildenden im Konditoren-Handwerk gekürt. Platz eins geht an (v.l.): Laura Klein, Platz zwei an Laura Nietiet, Platz drei an Olga Balko. Foto: Matthias Ahlke

Der rosa Cadillac – einfach zum Anbeißen. Der kunterbunte Regenbogen – einfach zuckersüß. Und das im wahrsten Sinne des Wortes – der schillernde Hingucker ist nämlich aus reinem Zucker gefertigt, ein echtes Highlight auf einer marzipanüberzogenen Wolke. Einen Tisch weiter reckt sich ein filigraner Eiffelturm empor – aus feinster Schokolade. Wie soll die Jury, die zwischen all diesen süßen Träumen lustwandelt, sich da bloß entscheiden?

„Süße Träume“ lautet tatsächlich das Motto des Wettbewerbs, bei dem am Mittwoch 13 angehende Konditoren in der Backstube des Adolph-Kolping-Berufskollegs in allen Töpfen rühren, kneten, ausrollen und verzieren. „Praktischer Leistungswettbewerb der Auszubildenden im Konditoren-Handwerk“ steht offiziell auf dem Programm: Pünktlich um 12 Uhr geht es los, um 16 Uhr muss auch das letzte Sahnehäubchen sitzen.

Und Thomas Stürznickel ist ausgesprochen zufrieden. Der Koch, Bäcker- und Konditor, der als Lehrer am Berufskolleg unterrichtet, behält die Azubis im Blick, die in der ersten Viertelstunde noch ein wenig aufgeregt und hektisch sind, dann aber – jeder an seinem Arbeitsplatz – konzentriert ans Werk gehen. „Schauwerbestücke“ heißen die „falschen Torten“, bei denen nur der Überzug und die Verzierungen aus Marzipan, Schokolade oder Zucker sind. Das „Innenleben“ dagegen darf aus Holz, Gips oder Styropor sein. „Ein Laie, der das Stück im Schaufenster sieht, muss es für echt halten. Dann ist es gelungen“, erklärt Thomas Stürznickel den Anspruch der Jury. Und: „Es muss auch eine Ausstellung über mehrere Wochen aushalten.“

Angehende Konditoren zaubern süße Kunstwerke

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  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke
  • „Süße Träume“ lautete das Motto des Wettbewerbs der angehenden Konditoren des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Foto: Matthias Ahlke

Bewertet wird von der zuständigen Kommission – zu der neben Thomas Stürznickel noch Dr. Ursula Paschke (Geschäftsführerin Halle Münsterland), Georg Liesenkötter (Obermeister der Konditoren-Innung) zählen – unter anderem die Umsetzung des Themas, der Umgang mit dem Material, Kreativität und Fantasie.

Gelungen ist das eigentlich allen Teilnehmern ausgesprochen gut, lobt Thomas Stürznickel – doch natürlich musste die Jury sich dann doch entscheiden und abschließend die drei Besten küren. Es sind: Platz eins Laura Klein (Ausbildungsbetrieb Cibaria), Platz zwei Laura Nietiet (Café Liesenkötter, Saerbeck) und Platz drei Olga Balko (Konditorei Christiani Lippetal-Oestinghausen).

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