Lingener Firma erwirbt ehemalige Briten-Häuser
Stadtvillen an der Jahnstraße

Münster -

Das rund 6300 Quadratmeter große Grundstück an der Jahnstraße, das mit dem Abzug der britischen Streitkräfte frei gezogen wurde, hat einen neuen Eigentümer. Das Lingener Bauunternehmen Hofschröer hat die Fläche erworben und möchte hier 48 Wohnungen bauen.

Donnerstag, 27.02.2014, 11:02 Uhr

Auf diesem Grundstück an der Jahnstraße entstehen 48 neue Wohnungen. Im Hintergrund das Gebäudes des Polizeipräsidiums Münster.
Auf diesem Grundstück an der Jahnstraße entstehen 48 neue Wohnungen. Im Hintergrund das Gebäudes des Polizeipräsidiums Münster. Foto: Oliver Werner

Das Geheimnis ist gelüftet: Das Lingener Bauunternehmen Hofschröer hat das rund 6300 Quadratmeter große Grundstücke an der Jahnstraße erworben und will es bebauen.

Entsprechende Informationen unserer Zeitung bestätigte am Mittwoch der Geschäftsführer Chris Hofschröer. Geplant seien auf dem Gelände direkt neben dem Polizeipräsidium und der LWL-Klinik für Psychiatrie „drei Stadtvillen mit jeweils 16 Wohnungen und einer gemeinsamen Tiefgarage“.

Baubeginn wird nach Angaben des Unternehmens „voraussichtlich im Frühjahr“ sein.

Wie zu hören ist, liegt seit der vergangenen Woche eine Baugenehmigung vor. Die acht Doppelhäuser, die bislang auf diesem Gelände standen, waren bereits im Dezember abgerissen worden.

Die Jahnstraße gehört zu jenen 18 Wohnstandorten mit alten Soldatenwohnungen, die nach dem Abzug der britischen Streitkräfte von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) verkauft werden. Eine heftige öffentliche Debatte hatten die Preisforderungen der Bima ausgelöst. Sie verlangte bei der Ausschreibung ein Mindestgebot in Höhe von 4,5 Millionen Euro, das in dem Bieterverfahren dann noch einmal deutlich übertroffen wurde. Insider sprechen vor mehr als 900 Euro je Quadratmeter, die Hofschröer an die Bima abdrücken muss.

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