Münster-Barometer
Kehrtwende beim Stadtfest in Münster: Politik will Geld bereitstellen

Münster -

Das Stadtfest findet auch in diesem Jahr nicht statt – und das bedauern viele Münsteraner. Seit Mittwochabend dürfen Befürworter des Festes aber neue Hoffnung schöpfen.

Donnerstag, 13.03.2014, 01:03 Uhr

 (Archivbild)
 (Archivbild) Foto: Jürgen Peperhowe

Das Stadtfest findet auch in diesem Jahr nicht statt – und das bedauern viele Münsteraner. In der aktuellen repräsentativen Umfrage „Münster-Barometer“ der Forschungsgruppe Bema am Institut für Soziologie der Universität Münster im Auftrag der Westfälischen Nachrichten , sagten 43,6 Prozent der Befragten, sie fänden es schade, dass es diesmal kein Stadtfest gibt. 35,9 Prozent sind keine Freunde des Stadtfestes, 16,8 Prozent ist das Stadtfest schlicht egal. Grundsätzlich hat das Stadtfest in Münster also mehr Freunde als Gegner.

Seit Mittwochabend dürfen Befürworter des Festes neue Hoffnung schöpfen: Parteiübergreifend sprachen sich Politiker im Werksausschuss Münster-Marketing dafür aus, dass die Stadt zur Organisation eines Festes selbst Geld in die Hand nimmt. Das war bislang abgelehnt worden. Eine entsprechende öffentliche Ausschreibung des Festes war bereits 2012 nicht zuletzt ob der finanziellen Zurückhaltung der Stadt gescheitert.

Nun soll die Stadtverwaltung nach dem Willen der Politiker bis zur Ratssitzung am 2. April einen neuen Vorschlag zur Entscheidung vorlegen. Wie dabei die Varianten aussehen können, erläuterte zuvor die Leiterin von Münster-Marketing, Bernadette Spinnen .

 

Entweder trete die Stadt selbst als Veranstalter auf und hole private Partner ins Boot. Dann sei eine Neuauflage wohl noch 2015 möglich. Oder man bringe eine Ausschreibung auf den Weg, so Spinnen. Das mache die Wiederkehr des Stadtfestes eher im Jahr 2016 wahrscheinlich. In beiden Fällen aber, betonte Spinnen, müsse die Stadt selbst Geld bereitstellen.

Zum Thema

Die kompletten Ergebnisse des Münster-Barometers, der Meinung der Münsteraner zu vielen lokalen Themen, lesen Sie in der WN-Ausgabe vom Samstag (15. März). Schwerpunkt der aktuellen Umfrage ist die Kommunalwahl im Mai.

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