Auszeichnung durch den Ruder-Club
„Goldener Rollsitz“ für Panikrocker Steffi Stephan

Münster -

Diese Auszeichnung bekommen die wenigsten: Der Akademisch Ruder-Club zu Münster hat dem Musiker Steffi Stephan den „Goldenen Rollsitz“ verliehen. Ein Preis mit Symbolcharakter, denn Steffi Stephans Verbindungen zum Rudersport sind enger als die meisten wissen dürften.

Freitag, 14.03.2014, 19:03 Uhr

Einen „Goldenen Rollsitz“ bekommt man nicht alle Tage verliehen. Sigrid und Udo Weiss vom Akademischen Ruder-Club freuen sich mit Steffi Stephan.
Einen „Goldenen Rollsitz“ bekommt man nicht alle Tage verliehen. Sigrid und Udo Weiss vom Akademischen Ruder-Club freuen sich mit Steffi Stephan. Foto: Oliver Werner

Goldene Schallplatten sind Steffi Stephan vertraut und hängen schon lange an der Wand seines Studios. Etwas anderes in Gold ist am Freitag hinzugekommen: der „Goldene Rollsitz “, den der Akademische Ruder-Club ( ARC ) dem Panikrocker verliehen hat – für sein breites soziales Engagement und seine Bemühungen für den Rudersport, so die Begründung.

Eine Auszeichnung für soziales Engagement, das leuchtet ein: Ob es um die Förderung junger Künstler geht, um Organspende oder Verkehrsunfallprävention – „immer, wenn man prominente Unterstützung benötigt und Steffi um Hilfe bittet, tut er alles, was möglich ist“, so Sigrid und Udo Weiss aus dem Vorstand des Ruder-Clubs. Doch was hat Steffi Stephan mit dem Rudersport zu tun? Ein Blick auf die Urkunde, die er ebenfalls überreicht bekam, verrät: Stephan fühlt sich im Achter des ARC durchaus Zuhause. Als der Club ihn einst für ein Prominentenrennen gewinnen wollte, sei das für den Musiker das Startsignal für ein intensives Trainingsprogramm gewesen – das mit dem Sieg beim Hafensprint gekrönt wurde. „Wenn ich etwas mache, will ich es richtig machen“, blickt Steffi Stephan zurück. „Wenn ich also bei einem Rennen mitmache, will ich es auch gerne gewinnen.“

Und nicht zuletzt fährt mit dem auf den Namen „Carl Brutal“ getauften Ruderboot ein Gefährt über heimische Gewässer, das seinen Namen einem Song des Panikorchesters verdankt. „Carl Brutal“ aus dem Song „Rudi Ratlos“ war nämlich das geheime Stichwort des einstigen Deutschland-Achters, wenn es an der Zeit war, in einem Rennen den Sprint anzuziehen, verrät Steffi Stephan.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2323492?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F2572714%2F2572724%2F
Nachrichten-Ticker