Fahrer der Stadtwerke im Warnstreik
Busverkehr liegt weitgehend lahm

Münster -

(UPDATE 17.40 Uhr) Die Busfahrer der Stadtwerke sind im Warnstreik. Die meisten Linien sind am Mittwoch und Donnerstag stark eingeschränkt

Mittwoch, 26.03.2014, 12:03 Uhr

Heute kaum Busverkehr: Die Fahrer der Stadtwerke sind im Warnstreik.
Heute kaum Busverkehr: Die Fahrer der Stadtwerke sind im Warnstreik. Foto: Oliver Werner

Auf den Busspuren auf Münsters Straßen ist heute viel Platz. Die Busfahrer der Stadtwerke sind im Warnstreik . Rund 150 bis 180 Kollegen, die heute Dienst gehabt hätten, streiken, „sagte Vertrauensleute-Sprecher Rolf Wischer .

Stattdessen gelte das Motto: „Wir geben den letzten Tropfen.“ Deswegen ist ein Team des Blutspendedienstes ins Stadtwerkegebäude gekommen, um die Busfahrer zur Ader zu lassen.

Die Linien der Stadtbusse werden seit dem Morgen bis auf wenige Ausnahmen bestreikt. Nur die Dienste, die Stadtwerke an Subunternehmer vergeben haben, können aufrecht erhalten werden. Lediglich die Linien 3 und 4 fahren nach Angaben der Stadtwerke ohne Einschränkungen. Auf den meisten Linien gibt es eingeschränkten Betrieb. auf den Linien 8 und 11 finden gar keine Fahrten statt. „75 Prozent des Busverkehrs innerhalb der Stadt ruhen“, sagt Reinhard Schule , Leiter der Verkehrsbetriebe der Stadtwerke. Besonders beeinträchtigt ist der Regionalverkehr, der vom RVM bedient wird. Lediglich die Linie zwischen Münster und Bocholt verkehre planmäßig.

Lesen Sie hier, welche Busse noch fahren.

Viele Pendler haben sich auf den Warnstreik eingestellt. An den Haltestellen standen am Morgen relativ wenige wartende Menschen.

Warnstreik der Busfahrer in Münster

1/17
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: kv
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner

Problematischer ist die Lage für Schüler, vor allem aus dem Umland. Schulbusse transportierten sie am morgen in vielen Fällen noch in die Schulen, mittags wurde es für viele schwer, nach Hause zu kommen. Laura Niehues, Schülerin des Ludwig-Erhard-Kollegs musste nach Steinfurt zurück – „mal sehen, ob das klappt“, sagt die Schülerin.

Auch am Donnerstag werden die Busfahrer wieder streiken. Erst am Freuitag morgen um 2 Uhr endet der Ausstand.

Auf www.stadtwerke-muenster.de/warnstreik werden die Abfahrtszeiten aller Fahrten, die voraussichtlich stattfinden, veröffentlicht.

Kitas werden am Donnerstag bestreikt

Wegen des Warnstreiks, der über zwei Tage stattfindet, bleiben am Donnerstag (27. März) 13 der 29 städtischen Kitas geschlossen: Am Edelbach, Am Schulzentrum, Berg Fidel, Brüningheide, Burgwall, Eichendorff, Hiltrup-West, Hornstraße, Killingstraße, Nienberge-Häger, Sonnentau, Wielerort und Wilkinghege. Die Kitas Am Drostenhof, An der Gartenstraße, Im Moorhock, Legdenweg und Rumphorst richten nach Angaben der Stadt Notgruppen ein. Wie gewohnt öffnen laut Pressebericht die Kitas Albachten, Am Gievenbach, Am Inselbogen, Eichenaue, Emmerbachtal, Gievenbeck, In der Alten Schule, Kinderhaus, Loddengrund, Mecklenbeck und Normannenweg. Im ABI-Südpark, Dahlweg 3, ist wie am ersten Streiktag vor einer Woche von 8 bis 16 Uhr eine Gruppe für Notfälle eingerichtet.

Hallenbäder Ost und Wolbeck geschlossen

Angekündigt sind auch Streiks der Schulhausmeister. Zurzeit sieht es so aus, betont die Stadt, dass die Hallenbäder Ost und Wolbeck geschlossen bleiben. Die Bäder Kinderhaus, Hiltrup und Mitte sollen öffnen. Die für den 27. März angekündigten Warnstreiks betreffen erneut auch die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM). Die Abfuhr der Tonnen und Gelben Säcke in den Donnerstags-Bezirken – E, F, P und Q (Gievenbeck, Sentrup, Buddenturm-Neutor, Roxel und Nienberge teilweise Kinderhaus-West, Kreuzviertel und Überwasser,) – fallen aus. Straßenreinigung und Sperrgutabfuhr finden nicht statt, alle Recyclinghöfe und das Entsorgungszentrum in Coerde bleiben geschlossen.

Müll wird am Donnerstag nicht abgeholt

Die AWM werden damit innerhalb von zwei Wochen zum zweiten Mal bestreikt. „Bis wann wir die Folgen dieses zweiten Streiks beseitigen können, lässt sich nicht definitiv sagen. Wir bemühen uns, Mitte der zweiten Aprilwoche damit fertig zu sein“, so AWM-Sprecherin Manuela Feldkamp. Bewohner der betroffenen Abfuhrbezirke sollten ihre Tonnen deshalb draußen stehen lassen.

Die AWM bieten ihnen zusätzlich an, ihren Restmüll ab Freitag (28. März) kostenfrei an einem der elf Recyclinghöfe abzugeben oder bei der nächsten regulären Abfuhr in einem Abfallsack neben die Restabfalltonne zu stellen. Für den Fall, dass die Biotonne bereits komplett gefüllt ist und es keine andere Möglichkeit gibt, können Bioabfälle in diesem Ausnahmefall in den Restmüll geworfen werden. Papier, Pappe und Kartonagen nehmen die AWM grundsätzlich immer kostenfrei an den Recyclinghöfen an. Alternativ können diese Materialien bei der nächsten regulären Abfuhr in einem Karton neben die Papiertonne gestellt werden.

Sperrgutabfuhr fällt ersatzlos aus

Sperrgut darf hingegen auf keinen Fall an die Straße gestellt werden. Die Abfuhr fällt ersatzlos aus, der nächste reguläre Termin ist vier Wochen später. Alternativ kann Sperrgut ab Freitag zu einem der elf AWM-Recyclinghöfe gebracht werden. Elektro-Geräte, die für den 27. März zur Abholung angemeldet sind, sollten erst am 28. März nach draußen gestellt werden.

Bei Fragen hilft der AWM-Kundenservice (60 52 53) weiter.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2349791?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F2572714%2F2572724%2F
Aktivisten stoppen Zug mit radioaktiver Fracht
Bahnstrecke Münster-Enschede wieder frei: Aktivisten stoppen Zug mit radioaktiver Fracht
Nachrichten-Ticker