Nach tödlichem Tigerangriff
Zoo stellt heute neue Sicherheitstechnik vor

Münster -

Im September 2013 kam ein erfahrener Tierpfleger durch einen Tigerangriff im Zoo Münster ums Leben. Grund war eine geöffnete Luke, die von ihm übersehen wurde. Heute stellt der Zoo neue Technik vor, durch die „menschliches Versagen“ in Zukunft ausgeschlossen werden soll.

Montag, 17.03.2014, 08:03 Uhr

Tiger Rasputin tötete im vergangenen Jahr einen Tierpfleger, jetzt wird die Sicherheitstechnik im Zoo erneuert.
Tiger Rasputin tötete im vergangenen Jahr einen Tierpfleger, jetzt wird die Sicherheitstechnik im Zoo erneuert. Foto: Matthias Ahlke

Nach einer tödlichen Tigerattacke auf einen Tierpfleger im vergangenen Jahr hat der Zoo in Münster seine Sicherheitstechnik erneuert. In Zusammenarbeit mit den Behörden ist dabei ein Pilotprojekt entstanden, das der Zoo heute um 14 Uhr vorstellt. Die neuen technischen Lösungen sollen im ersten Schritt auf weitere Zoos im Bereich des Regierungsbezirks Münster ausgeweitet werden. Später könnten diese auch bundesweit in Tierparks eingesetzt werden, die Tiere der Gefahrenstufe 3 halten. Das sind Tiger, Bären oder Löwen.

In Münster war im September 2013 ein erfahrener Tierpfleger nach einem Tigerangriff ums Leben gekommen. Der 57-Jährige hatte eine geöffnete Luke übersehen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergaben kein Fehlverhalten des Zoos, sondern menschliches Versagen. Dies soll in Zukunft mit neuer Technik ausgeschlossen werden.

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