Lamberti-Turm
Falken verzögern Inspektion - Untersuchung auf Schäden

Münster -

Die umfangreiche Untersuchung des Turmes von St. Lamberti wird rund sechs Wochen später erfolgen als zunächst geplant. Nicht in der zweiten April-Hälfte, sondern erst zwischen Ende Juni und Anfang Juli soll auf dem Prinzipalmarkt ein 120 Meter hoher Kran aufgebaut werden, berichtete am Montag Architekt Wolfgang Ubbenhorst, der für die Turm-Inspektion verantwortlich ist.

Dienstag, 01.04.2014, 08:04 Uhr

„Auf dem Turm brütet zurzeit ein Falken-Pärchen. Wir wollen erst die Brut abwarten“, so Ubbenhorst . Zudem eigne sich die zweite Juni-Hälfte besser für das Großprojekt, da dann keine Veranstaltungen in der Innenstadt geplant seien. Der Kran wird voraussichtlich an einem Samstag-Abend aufgebaut und am Montagmorgen darauf wieder verschwunden sein, betont Ubbenhorst. In der Zeit dazwischen werde praktisch jeder einzelne Stein des Lamberti-Turmes auf mögliche Schäden abgeklopft.

Der Turm ist insgesamt 93 Meter hoch. Da auch die Kreuzblume an der Spitze untersucht werden soll, muss der Kran noch deutlich höher sein, sagt Ubbenhorst. Er wird den Turm zusammen mit einem Steinmetzgutachter von einem Korb aus in Augenschein nehmen. Derzeit geht der Architekt nicht von größeren Schäden aus.

Zuletzt war der Turm vor acht Jahren auf Gebäudeschäden untersucht worden. Bei der bevorstehenden Inspektion sollen mit dem Korb zudem Möbel in die Wohnung der neuen Türmerin transportiert werden.

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