Erster Weltkrieg
Berichte von der Westfront im Internet

Münster -

Soldaten mussten im Ersten Weltkrieg mit schrecklichen Erfahrungen fertig werden. Diese verarbeiteten sie oft in Briefen an die Daheimgebliebenen. Einige davon sind jetzt im Internet nachzulesen.

Mittwoch, 23.04.2014, 15:04 Uhr

Soldat auf Heimaturlaub um 1917 (Symbolbild, farblich bearbeitet)
Soldat auf Heimaturlaub um 1917 (Symbolbild, farblich bearbeitet) Foto: LWL-Medienzentrum für Westfalen - Joseph Schäfer

Besonders berührend war die Feldpost von Lehrer Johannes Stegemann aus Emsdetten: Die Briefe des Pädagogen über Leid, Hoffnung und das Kriegsgeschehen Ende 1914 von der Westfront in Frankreich sind ein Teil einer gerade fertig gestellten kommentierten Edition von Quellen aus dem Ersten Weltkrieg .

Erstellt wurde sie von rund 20 Studierenden der Geschichtswissenschaft der Universität Münster in Kooperation mit dem Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Im Internet-Portal „Westfälische Geschichte“ des Instituts für westfälische Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) lassen sich jetzt private Briefe, Tagebücher oder das typische Verwaltungsschriftgut dieser Zeit nachlesen unter www.westfaelische-geschichte.de/web949.

Basis der nun publizierten Arbeit, deren Erstellung vielfach „motivierender als die herkömmliche Hausarbeit“ gewesen sei, waren ausgewählte Quellen aus den Archivbeständen.

Das Projekt konzipierte neben Dr. Mechthild Black-Veldtrup vom Landesarchiv für die Uni die Historikerin Dr. Lena Krull vom Historischen Seminar. Die Umsetzung verantwortete Dr. Marcus Weidner vom LWL.

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