JVA-Debatte
Kommentar: Etwas mehr Interesse bitte

In allerletzter Minute ist das Thema „JVA-Neubau“ noch im Wahlkampf aufgetaucht – freilich ohne überschwängliche Resonanz bei den politischen Akteuren. Fast niemand mag sich in dieser Sache aus dem Fenster lehnen, die meisten setzen auf diskrete Staatsräson.

Donnerstag, 22.05.2014, 20:05 Uhr

Der Gefängnis-Bau ist eine Sache des Landes, man sei gar nicht zuständig, sagen die einen. Widerstand würde es an jedem Standort geben, damit müsse man überall rechnen, sagen die anderen. Ein neues Gefängnis muss schließlich irgendwo gebaut werden, sagen fast alle.

Protest gegen einen Neubau auf dem weitgehend unberührten Truppenübungsplatz Handorf kommt also vor allem von direkten Anwohnern, überzeugten Naturschützern und einigen feurigen Einzelkämpfern. Dabei wäre ein schärferer politischer Wind der Sache durchaus zuträglich: Wenn Stadt und Stadtgesellschaft dem Land klarmachen, dass sie sich den unangenehmen Neubau nicht einfach so aufs Auge drücken lassen, wäre mit sehr viel mehr Entgegenkommen bei Detailfragen zu rechnen.

Lukas Speckmann

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