Winfridia feiert Stiftungsfest
Freundschaftliche Bande gefestigt

Münster -

Der Erzbischof von Breslau, Marian Golembiewski, feierte gemeinsam mit der katholischen Studentenverbindung Winfridia das Stiftungsfest. Die Verbindung existiert 158 Jahre. Der Erzbischof knüpft mit seiner Anwesenheit an eine lange Tradition an. Bis zum Zweiten Weltkrieg war es üblich, dass jeweils der Bischof von Breslau die Schirmherrschaft über die Winfridia hatte.

Dienstag, 10.06.2014, 10:06 Uhr

Besuch beim Stiftungsfest der katholischen Studentenverbindung Winfridia: Marian Golembiewski (r.), Erzbischof von Breslau, feierte den Gottesdienst.
Besuch beim Stiftungsfest der katholischen Studentenverbindung Winfridia: Marian Golembiewski (r.), Erzbischof von Breslau, feierte den Gottesdienst. Foto: jvg

„Wir sind eine der wenigen Verbindungen, die einen lebenden Schutzpatron haben“, sagt Altherrensenior Paul Weiser nicht ohne Stolz. Der Erzbischof von Breslau , Marian Golembiewski , feierte am Sonntag mit Mitgliedern und Gästen der katholischen Studentenverbindung Winfridia die Messe.

Die katholische Studentenverbindung Winfridia beginnt am Pfingstwochenende ihr Stiftungsfest . Die Verbindung existiert seit nunmehr 158 Jahren und blickt daher auf eine lange Tradition zurück. 1856 wurde die Winfridia in Breslau gegründet. Bis zum Zweiten Weltkrieg war es Tradition, dass der jeweilige Bischof von Breslau die Schirmherrschaft über die Winfridia innehatte. Seit einem Besuch der Verbindung in Breslau vor drei Jahren ist der emeritierte Erzbischof von Breslau erneut Schirmherr der Winfridia. „Wir haben wieder gute Kontakte zum polnischen Klerus und zur Universität“, freute sich Weiser über die freundschaftlichen Verbindungen.

Auf das „Band der Freundschaft als Zeichen der Versöhnung“ ging Marian Golembiewski während des Gottesdienstes ein und stellte die erneuten Kontakte als überzeugendes Symbol der deutsch-polnischen Freundschaft dar. „Wir wollen ein gutes Verhältnis miteinander pflegen“, so der Erzbischof. Er sei zum zweiten Mal in Münster, sagte der Bischof, der auch am Festkommers teilnahm.

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