Es knallt und zischt beim Explorado Abenteuer-Campu
Lachen, lernen und schockfrosten

Münster -

„Natürlich steht die Show im Vordergrund, aber ich lege sehr großen Wert darauf, dass alles richtig erklärt ist“, versprach Tobi Happe. Der 30-Jährige gehört seit sechs Jahren zum zehnköpfigen Team der Physikanten, die auf dem Explorado-Abenteuer-Campus eine mitreißende humoristische Wissenschaftsshow boten.

Sonntag, 13.07.2014, 18:07 Uhr

Nicht ungefährlich:  Tobi Happe (l.) und Beate Bohr erklären die Tücken von -196 Grad kaltem flüssigem Stickstoff.
Nicht ungefährlich:  Tobi Happe (l.) und Beate Bohr erklären die Tücken von -196 Grad kaltem flüssigem Stickstoff. Foto: Alexander Rüther

Bei den Vorstellungen handelt es sich um eine humoristisch gestaltete Wissenschafts-Darbietung. „Wir wechseln uns mit den Auftritten ab, sodass wir schon in Saudi-Arabien , Hawaii und Moskau unterwegs waren. Ich spiele und erkläre aber vor allem vor jungem Publikum“, erklärte Happe , der auf der Bühne in die Rolle des etwas exzentrischen Professor Doktor Liebermann schlüpfte.

Auf dem Explorado Abenteuer-Campus im Bereich Einsteinstraße/Hittorfstraße, der bis zum 17. August spannende Experimente für Kinder zwischen vier und 14 Jahren bietet, präsentierte der Physiker unterhaltsame Experimente. So wurden dem Publikum im Arzneipflanzengarten der Universität Münster neben physikalischen Grundlagen wie Aktion und Reaktion auch hydrophile Stoffe, Zentrifugalkraft und flüssiger Stickstoff vorgestellt und verständlich gemacht. So wurde auf der Bühne unter freiem Himmel Styropor verätzt, ein Luftballon schockgefroren und eine Blechtrommel laut zum Knallen gebracht.  

Für die Komik der gleich drei Sonntagsvorstellungen sorgte Happes Bühnenpartnerin Beate Bohr . Die Kabarettisten animierte das Publikum, indem sie in ihrem Kölner Dialekt immer wieder Kinder aus dem Publikum zum Mitmachen auf die Bühne beorderte und mit dem Professor Schabernack trieb. „Mein einziger echter Bezug zur Physik ist mein Urgroßonkel“, gestand Bohr, die mit dem dänischen Nobelpreisträger Niels Bohr verwandt ist. „Ich bin in erster Linie gelernte Schauspielerin, dass ich hier mit Naturwissenschaft in Berührung komme, ist purer Zufall.“

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